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10.01.09 | 16:57 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: Chris Trojer |
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Tipps&Basics, Top News |
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Tool Time: Die ideale Hobbywerkstatt eines Lesers |
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In einer Ausgabe der »bike sport news« stellten wir die »200-Euro-Hobbywerkstatt« vor. Abonnent Reinhold Hinkelmann zeigte uns daraufhin seine Version der idealen Werkstatt. |
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Als Reinhold Hinkelmann in der entsprechenden Ausgabe der »bike sport news« blätterte, stach ihm in der Vorschau die Ankündigung zu einem Werkstatt-Special ins Auge. Leider konnten wir seine selbst gebaute Hobbywerkstatt nicht ins Heft übernehmen. Angesichts der durchdachten Konstruktion und der liebevollen Detaillösungen wollen wir seine persönliche Version der idealen Hobbywerkstatt aber den »bsn«-Lesern nicht vorenthalten. ------------------------------------------------------------- ------------------------------------------------------------- Schulprojekt einer MeisterschuleZusammen mit Uwe Heineke erdachte Reinhold Hinkelmann seinen Plan des optimalen Fahrradmontageplatzes und setzte diesen später auch in die Tat um. Es handelt sich um ein Schulprojekt der Meisterschule Ebern für das Schreinerhandwerk. O-Ton Reinhold Hinkelmann: »Das Ziel unserer Arbeit ist es, einen Arbeitsplatz für den ambitionierten Hobby-Fahrradmechaniker zu entwickeln, der zweckdienlich, stabil, ergonomisch, übersichtlich und optisch ansprechend, Platz sparend, pflegeleicht und kostengünstig ist.« Recherchen in FahrradlädenReinhold und Uwe machten sich zuerst in diversen Fahrradläden kundig, wie dort gearbeitet wird und bezogen ergonomische Mängel in ihre Planung mit ein. Recht schnell war klar, dass Werkzeug und Ständer nahe beisammen sein sollten, die meistbenutzten Tools zusammengehören und das Bike von beiden Seiten aus gut zu erreichen sein musste. Die Werkstatt an sich:Als Montageständer kommt ein »S-900« von Rosé zu Einsatz, der zusätzlich an einem geschweißten Stahlrohrrahmen befestigt wird. Der so gewonnene Abstand zum vertikalen Haltebalken erlaubt es, das Bike um die Sattelstützenachse zu schwenken, und erleichtert so das beidseitige Arbeiten am Fahrrad. Der linke Korpus der Werkstatt wird mit zwei Reihen Schubkästen ausgestattet. Die oberen, gut zu erreichenden Kästen beheimaten die meistgebrauchten Werkzeuge, weiter unten sind jene verstaut, die eher selten benötigt werden. Im Inneren der Schubladen sorgen Aluminiumhülsen für Ordnung und eine Fixierung des Werkzeugs. Ersatzteile und Kleinteile werden ebenfalls in den Schubkästen verstaut. Ein flacher Korpus unter dem Montageständer erleichtert das Anheben des Bikes, da er den Hebeweg verkürzt. So muss nur der Hinterbau angehoben werden, um die Sattelstütze mit der Kralle des Ständers zu klemmen. Zusätzlich zur Raumbeleuchtung sorgen zwei schwenkbare Schreibtischlampen für ein voll ausgeleuchtetes Arbeitsfeld. Wie man sieht, haben Reinhold Hinkelmann und Uwe Heineke ein wirkliches »Meisterstück« einer Hobbywerkstatt zusammengebaut. Sogar an stilechte Schubkästengriffe, in Form von V-Brake-Bremsklötzen, haben die beiden gedacht. An dieser Werkstatt hätte wohl auch manch Profi-Schrauber seine helle Freude. |
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(Quelle: (#: 7760)) |
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