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19.02.2009 | 11:02 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: Karl Groß |
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Tests |
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Das schnelle Mischwesen: KTM Marathonfully Lycan 4.0 |
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KTM schließt mit dem Lycan die Lücke zwischen Race- und All-Mountain-Fully in der Produktpalette. Mit seinen 120 Millimetern Federweg ist das Lycan ein wendiges Touren- und Marathonfully mit hohem Komfortfaktor, aber auch einem Faible fürs Abrocken. |
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Man sitzt relativ aufrecht, hat alles gut im Griff und im Blick und kriegt auch nach Stunden im Sattel kaum Probleme mit dem Rücken. Das Bike beschleunigt gut, hält ordentlich Tempo auf der Ebene und ist geradezu gierig auf Strecke. Das liegt zum einen am Reifen, dem Racing Ralph von Schwalbe, der für seine guten Rolleigenschaften bekannt ist, zum anderen auch an den Laufrädern, die allerdings an unserem Testrad hochwertiger sind als die später in Serie verbauten – und somit nicht mitbewertet werden können. Schnelle Zwischenspurts unterstützt das PDS-System optimal, da kann sich die Antriebsenergie schön entfalten. Die Frontpartie kann in Sachen Steifigkeit nicht ganz mithalten, wenn man das provokativ austestet: Wer aber einfach seine Touren fährt, wird das nie registrieren. Den Dämpfer-Lockout haben wir so gut wie nicht benutzt: Wer mal einen Marathon-Zielsprint hinzulegen hat, braucht das vielleicht. Anders ist es mit der Gabel: Bei 120 Millimetern dreht man auf Asphalt bergauf den Hahn dann schon mal zu (bzw. drückt den Hebel). Die Rock Shox Recon will an diesem Bike wiederum durchaus fein abgestimmt sein. Belässt man sie zu straff, kann es – auch aufgrund des relativ steilen Lenkwinkels – bergauf an größeren Hindernissen schon mal zum plötzlichen Stillstand kommen. Das Lycan klettert ansonsten auf halbwegs planem Untergrund sehr flink und ruhig, im ruppigen Uphill muss man mit ihm arbeiten und ihm notfalls den eigenen Willen aufzwingen. Wird‘s gehörig steil, muss man auf Aufstellneigung gefasst sein. Prowler-Gene machen sich im Trail bemerkbarBergab und im schnellen Trail sorgen die saubere Federungsperformance, die Ausgewogenheit des Fahrwerks und nicht zuletzt die Wendigkeit des Lycan für eine Überdosis Glückshormone. Da merkt man, dass es doch so einige Prowler-Gene mit auf seinen Lebensweg bekommen hat, die dafür sorgen, dass man sich mit ihm gerne und oft ins Kurvengetümmel stürzt und gehörig um die Bäume orgelt. Wenn dann die Umgebung so vorbeizoomt, sollte man vielleicht doch mal gucken, ob da auch Bremsen sind. Denn durch etwaige unschöne Geräusche bemerkbar machen sie sich zum Glück nicht. Im Bedarfsfall aber fangen die Shimano-Brakes mit ihren 180-mm-Scheiben die Fuhre souverän ein. Lycan, das MischwesenMit diesen begeisternden Traileigenschaften wird das Lycan endgültig seinem Namen gerecht. Den hat es von »bike sport news«-Leser Timm Jander, der im Rahmen eines KTM-Online-Gewinnspiels auf unserer Homepage diesen Vorschlag einschickte – auch das so eine pfiffige Idee, die wieder zeigt, wie modern und erfreulich »anders« man in Mattighofen denkt. |
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(Quelle: »bike sport news« 10, Oktober 2008) |
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| Keine Anmerkungen | |||
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