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23.08.2011 | 14:00 h

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Bikereviere

 

Bikeparks im Check

Welcher Bikepark ist der Beste? – Die Antwort findet ihr hier ....

Trails für jede Könnensstufe, Anlieger, Kicker, North-shores, und das ohne Wanderer – Bikeparks sind beinahe paradiesische Refugien. Wirklich? Ein Road-Trip auf der Suche nach der Wahrheit.       

Drei Strecken – drei Schwierigkeitsgrade
Um Bikepark-Novizen wie Trail-Cracks gerecht zu werden, hatten die Tester in jedem Gebiet drei unterschiedliche Streckentypen auf ihrer Checkliste: eine Einsteigerstrecke, eine flüssige Strecke und eine technisch schwierige Strecke. Die Zuordnung der Streckentypen zu diesen Kategorien wurde vor Ort bei den Betreibern oder Bikeschulen nochmals überprüft. Neben den Detailtests der Strecken und ihrer Absicherung inspizierten die Parkprüfer auch die Infrastruktur wie Lifttransport, Bikeverleih, Bike-Waschplätze, Duschmöglichkeiten und Beschilderung. Auch auf mögliche Konflikte mit anderen Wegnutzern hatten sie ein Auge. Die wichtigsten Ergebnisse zu jedem Bikepark haben wir auf den folgenden Seiten für Euch zusammengestellt.

 

Wo haben wir getestet

Im ersten Teil unseres Bikepark-Checks haben wir folgende Parks besucht:

  • Livigno Bikepark Mottolino
  • Bikepark Wagrain
  • Bikepark Lenzerheide/Rothorn
  • Swatch Bikepark Flims
  • Bikepark Winterberg

 


Der Sicherheits-Check
Eine offizielle Bikepark-Strecke spricht zwar niemanden frei, selbst Verantwortung für seine Downhill-Session zu übernehmen, doch gewisse Sicherheitsvorkehrungen sollten für Parkbetreiber Pflicht sein. Deshalb begutachteten die Tester vor allem die Absicherung der Strecken. Natürlich angepasst auf den Schwierigkeitsgrad: Eine technische schwierige Strecke soll und kann nicht an jeder Stelle hundertprozentig abgesichert werden, wird aber auch eher von Experten befahren. Einsteigerstrecken benötigen dagegen eine durchgängig gute Absicherung der Gefahrenstellen. Hier wurde zum Beispiel darauf geachtet, ob entsprechende Sturzräume vorhanden sind, Hindernisse mit Matten gesichert oder spitze und scharfkantige Objekte aus dem Weg und Sturzbereich geräumt sind. Sicherheitsrelevante Mängel konnten zur Abwertung des gesamten Parks führen. Die Information rund um die Strecken, die Kommunikation von Verhaltensregeln und die Warnung vor Gefahrenstellen flossen ebenso in den Test ein.


Bemerkenswert:
Nicht nur in puncto Streckenangebot und Streckenführung unterscheiden sich die Parks enorm. Auch was die Sicherheitsvorkehrungen betrifft, liegen sie weit auseinander. Bikepark ist absolut nicht gleich Bikepark. Besonders Warnhinweise zu Gefahrenstellen sind absolut nicht einheitlich, nicht immer auffällig genug und in manchen Parks auch nicht befriedigend. Schilderwälder sind zwar ebenso nicht wünschenswert, aber eine konsequente und sinnvolle Kennzeichnung von Gefahrenstellen, die der Einsteiger besser umfahren sollte, wäre angebracht.

Notfallkonzepte für verletzte Biker sind in den meisten Parks  jedoch vorhanden: Man setzt auf die Infrastruktur aus dem Winter auf, denn Verletzungsaufkommen und -schwere sind da absolut vergleichbar. Eine einfache Möglichkeit, die Sicherheit zu erhöhen, ist die Kommunikation der lokalen Notrufnummer auf Warnschildern oder Richtungstafeln. Handys sei Dank, kann man so sehr schnell die Rettungskräfte alarmieren.

 


Welcher Park ist der beste?
Bewußt haben wir auf ein exaktes Ranking der Parks verzichtet. Denn zu unterschiedlich sind die Konzepte. Doch anhand der beschriebenen Testkriterien kann jeder aus der Detailbewertung auf den folgenden Seiten herauslesen, welches Gebiet ihn am nächsten Wochenende am meisten zu einem „Ride in the Park“ lockt. Wer neben spannenden Strecken auf alpines Panorama schwört, wird zum Beispiel in Livigno, Wagrain, Flims und Lenzerheide fündig. Dass 100 Prozent Bikespaß allerdings auch weit abseits der Alpen möglich ist, beweist eindrucksvoll der Bikepark Winterberg im Sauerland.

 SO HABEN WIR GETESTET

Der Bikeparktest wurde von einem unabhängigen Institut (Kompetenzzentrum Sport Gesundheit Technologie) durchgeführt, das in der Bewertung von Sportdienstleistungen wie Skipisten oder Rodelbahnen bereits europaweite Projekte durchgeführt hat. Die Prüfungs-Kriterien wurden nach wissenschaftlichen Gesichtspunkten in Kooperation mit Bikepark-Experten und erfahrenen Bikepark-Ridern erarbeitet und zwei eigens geschulten Testern als Checkliste zur Verfügung gestellt. Tester fuhren in jedem der Parks drei ausgewählte Strecken ab. Die Auswahl einer Einsteigerstrecke, einer flüssigen Strecke und einer technisch schwierigen Strecke ermöglicht den fairen Vergleich der getesteten Bikeparks. Kriterien waren:

• Streckenqualität
• Informationen rund um die Strecke
• Absicherung
• Streckenführung
• Infrastruktur
• Eignung des Parks für unterschiedliche  Zielgruppen

 

Die einzelnen Testergebnisse, weitere Details und Videos findet ihr hier.

(Quelle: )

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