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30.08.2009 | 19:37 h

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Teamreports

 

Weltmeisterschaft Canberra, Australien: Ein Kurs zum Springen wie ein Känguru

Am Dienstag beginnt in Canberra, Australien die Weltmeisterschaft. Die vier Rothaus-Cube-Biker haben erste Eindrücke auf dem WM-Kurs gesammelt und machen vor dem Saisonhöhepunkt einen optimistischen Eindruck. Der 6,93 Kilometer lange WM-Kurs wird Adelheid Morath und Co. auf jeden Fall alles abverlangen.

Hanna Klein
© Armin M. Küstenbrück

Australische Zuschauer
© Armin M. Küstenbrück

Barbara Benkó
© Armin M. Küstenbrück

Objektiv muss man jedoch festhalten, dass auch ein sechster Platz ein starkes Resultat für Kaufmann wäre.

Damen-Rennen

Adelheid Morath sieht sich gut vorbereitet Nachwuchs-Bundestrainer Peter Schaupp macht seine Arbeit als Technik-Trainer. „Gut, jawohl, prima, jetzt schalten.“ Es geht über ein paar Felsstufen, dann um eine 90-Grad-Kurve und zehn Meter später über eine ein Meter tiefe Stufe , hinter der ein Loch lauert. Da muss mit Schwung drüber gesprungen werden, sonst gibt es einen kapitalen Abgang über den Lenker. Oder man nimmt den Umweg über den „Chicken Way“. Adelheid Morath hat sich nach der Kurve verschalten und hätte für den Sprung nicht genügend Tempo. Man zieht weiter zum nächsten Hindernis. „Ich habe ja noch ein paar Tage Zeit“, sagt Adelheid Morath. Bis zum Samstag bleibt ihr noch, um den Kurs in den Griff zu bekommen und auch die Folgen der achtstündigen Zeitverschiebung zu kompensieren. „Ich kann mit der Strecke schon was anfangen, auch wenn ich gerne noch einen steilen Berg hätte“, sagt sie und macht dabei einen ganz aufgeräumten Eindruck. Die 25-Jährige hat das Gefühl, dass die Vorbereitung auf die WM für sie ganz gut passen wird. Über das Ziel, das sie sich selbst gesteckt hat, will sie aber keine Auskunft geben. „Das behalte ich für mich“, sagt sie schmunzelnd. Es drängt sich aber nicht der Eindruck auf, sie wäre mit wenig zufrieden. Bundestrainer Frank Brückner sieht sie in den Top 20 und gemessen an den Saisonergebnissen wäre das auch eine Größenordnung, die ihren bisherigen Leistungen entsprechen würde.

Brückners größte Hoffnung liegt auf Olympiasiegerin Sabine Spitz (Murg-Niederhof). Die frisch gekürte Marathon-Weltmeisterin glaubt allerdings auch, dass sie Zeit braucht, um den Kurs zu lernen. „Da habe auch ich meine Probleme“, bekennt sie und will bis zum Samstag noch Feinarbeit betreiben. Spitz kann die Strecke aber schon am Dienstag einmal im Wettkampftempo abfahren. Sie fährt für Deutschland das Staffelrennen, das die WM eröffnen wird. Ihre Mitstreiter sind Moritz Milatz (Freiburg/Elite), Markus Bauer (Lohr/U23) und Martin Gluth (Helmbrechts/Junior). Adelheid Morath wird interessierte Beobachterin sein und sehen wie viel Spitz und Co. von den australischen Ureinwohnern schon abgeschaut haben.

Zeitplan Cross-Country-WM in Canberra, Australien (in MESZ)

Dienstag, 1. September 06.30 Uhr XC Team Relay

Mittwoch, 2. September 02.30 Uhr XC Juniorinnen 06.00 Uhr XC U23 Damen

Donnerstag, 3.

(Quelle: Rothaus-Cube Öffentlichkeitsarbeit, Erhard Goller)

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