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04.04.2009 | 19:56 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: Keine Redaktion |
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Teamreports |
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Team Bulls beim Cape Epic – die ganze Geschichte |
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Karl Platt und Stefan Sahm vom Team Bulls haben zum zweiten Mal nach 2007 das Absa Cape Epic (21.-28. März) gewonnen. Hier ist die ganze Geschichte dieses spektakulären Erfolgs, Etappe für Etappe. |
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Karl hat sofort das Kettenschloss vorbereitet, während ich die Kette wieder richtig auf den Ritzeln platziert habe. Wir haben vielleicht 30 Sekunden gestanden, konnten mit nur wenig Zeitverlust die Verfolgung aufnehmen.“ 7. Etappe, Oak Valley – Lourensford, 60km – 1770hmTeam Bulls gewinnt erneut das Cape Epic! Mit einem deutlichen Vorsprung von 4:48 Minuten waren der Deutsche Marathon- Meister Karl Platt und Silbermedaillengewinner Stefan Sahm auf die Schlussetappe von Oak Valley nach Lourensford in der Nähe von Kapstadt gegangen. Und auch auf den letzten 60 der insgesamt 685 Kilometer ließen die beiden nichts mehr anbrennen. Mit dem vierten Platz in dieser Tageswertung ließen die Bulls-Fahrer zwar diesmal drei anderen Teams den Vortritt, mit einer Gesamtzeit von 28 Stunden, 10 Minuten und 14 Sekunden behaupteten sie in der Gesamtwertung jedoch am Ende ihren Vorsprung von den Zweitplatzierten, dem Team Trek-Brentjens mit Olympiasieger Bart Brentjens (NED) und Chris Jongewaard (AUS), sowie dem Südafrikaner Emil Lindgren und seinem Schweizer Partner Andreas Kugler vom Team Felt Factory auf Rang drei. Damit wiederholten Sahm und Platt nach dem zweiten Platz vom Vorjahr ihren Triumph von 2007 und untermauerten damit ihren Anspruch, zur absoluten Weltelite des MTB-Marathonsports zu zählen. Für den 31-jährigen, ursprünglich aus Nowosibirsk stammenden Platt war es übrigens bereits der dritte Erfolg am Kap, hatte er doch bereits beim Premierenrennen 2004 an der Seite von Mannie Heymans gewonnen. Dabei hatte es im Vorfeld alles andere als günstig für das Bulls- Erfolgsduo ausgesehen. Gleich zwei Mal hatte sich Platt bereits die Schulter ausgekugelt und so war die Sorge, dass dies beim Rennen ein weiteres Mal passieren könnte, stetiger Begleiter auf den sieben Etappen. Letztlich jedoch hielt die Schulter, die Form erwies sich als ebenso belastbar wie die Bulls-Wettkampfräder, und so brachten Platt und Sahm den Vorsprung, den sie sich vor allem auf der vierten Etappe herausgearbeitet hatten, souverän ins Ziel. Ein sehr schweres, knappes Rennen sei es gewesen, der Erfolg dadurch umso schöner, konstatierten die Bulls-Piloten nach dem Gesamtsieg unisono, ehe sie sich zur verdienten Siegesfeier aufmachten. In dieser Verfassung dürfte das Team Bulls zweifellos auch für die weiteren Saisonhöhepunkte zum engsten Favoritenkreis zählen. |
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(Quelle: PM Team Bulls – Friedemann Schmude) |
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