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04.04.2009 | 19:56 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: Keine Redaktion |
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Teamreports |
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Team Bulls beim Cape Epic – die ganze Geschichte |
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Karl Platt und Stefan Sahm vom Team Bulls haben zum zweiten Mal nach 2007 das Absa Cape Epic (21.-28. März) gewonnen. Hier ist die ganze Geschichte dieses spektakulären Erfolgs, Etappe für Etappe. |
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„Aber es war haarscharf heute. Karl hatte früh im Rennen einen Platten – ein großes Dankeschön an Tim und Tom – die beiden haben danach klasse Tempoarbeit für uns gemacht, wir konnten die Führungsgruppe schnell wieder einholen. In der Bachdurchfahrt kurz vor dem Ziel war es dann ein zweites Mal hart an der Grenze. Ich konnte Karls Schulter zwar schnell wieder `richten´, aber danach konnte er zeitweise kaum mehr den Lenker halten. Wie der sich quälen kann, einfach Wahnsinn!“ fügt er hinzu. „Was soll ich sagen – Sieg und Niederlage liegen hier ganz eng bei einander. Stefan als Notfall-Physio - damit er hat uns heute den Sieg gerettet. Wir waren den ganzen Tag über sehr stark, sind klug gefahren. Wir haben vier Tage auf den ersten Sieg gewartet, haben hart dafür gearbeitet. Dass es damit auch zur Gesamtführung reicht ist der Hammer! Aber das Cape Epic ist erst in Lourensford zu Ende, bis dahin kann noch viel passieren. Hier ist alles möglich wie man sieht“ so ein ausgepumpter Karl Platt im Ziel. 5. Etappe, Greyton – Oak Valley, 113km – 2450hmTrotz Gesamtführung ein schwerer Tag für das Team Bulls Die fünfte Etappe war der vielleicht schwerste Tag für das Team Bulls. „Wenn ich ehrlich bin, fühle ich mich heute nicht sonderlich wohl.“ so Karl Platt beim Frühstück um 05:00 Uhr. „Mein Körper braucht gerade eine Menge Energie um die Schulter zu stabilisieren, die fehlt mir an der Regeneration der Beine – und Regeneration ist während einer Rundfahrt existentiell wichtig...“. Schon im ersten Anstieg der fünften Etappe griffen Sauser / Stander an und suchten ihr Heil in einer frühen Flucht. Sie zogen den Angriff aber nicht mit letzter Konsequenz durch. Allen Teams waren die Strapazen der letzten Tage anzumerken. `Frisch´ war heute keiner mehr. So blieb eine große Spitzengruppe über weite Teile des Rennens beisammen - die Profi-Teams, inklusiver beider Bulls-Duos - alle teilten sich die Arbeit im Wind. In der zweiten Rennhälfte war es dann aber vorbei mit dem Waffenstillstand. Trek- Brentjens attackierte exakt an der zweiten Verpflegungsstelle – Freunde machte das Team sich damit keine im Feld... Karl und Stefan waren heute nicht im Vollbesitz aller Kräfte, mussten zuerst Brentjens / Jongewaard, später auch Sauser / Stander sowie Lindgren / Kugler ziehen lassen. Nachdem sie auf den letzten Kilometern die Führung übernommen hatten, konnten sie die Etappe am Ende für sich entscheiden. |
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(Quelle: PM Team Bulls – Friedemann Schmude) |
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