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30.08.2009 | 19:37 h

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mjh

 
 
 

Teamreports

 

Weltmeisterschaft Canberra, Australien: Ein Kurs zum Springen wie ein Känguru

Am Dienstag beginnt in Canberra, Australien die Weltmeisterschaft. Die vier Rothaus-Cube-Biker haben erste Eindrücke auf dem WM-Kurs gesammelt und machen vor dem Saisonhöhepunkt einen optimistischen Eindruck. Der 6,93 Kilometer lange WM-Kurs wird Adelheid Morath und Co. auf jeden Fall alles abverlangen.

Hanna Klein
© Armin M. Küstenbrück

Australische Zuschauer
© Armin M. Küstenbrück

Barbara Benkó
© Armin M. Küstenbrück

Dann presst sie ihre Lippen zusammen. „Und wenn ich einen schlechten Start erwische, wird es sehr schwierig für mich nach vorne zu kommen.“ Insgesamt fühlte sie sich auch am Sonntag noch etwas müde. Einerseits vom Jetlag, andererseits vom Trainingsprogramm zur Vorbereitung. „Das wird schon gut werden“, zeigt sie sich zuversichtlich. Über ihre persönlichen Aussichten spricht sie auch vor ihrer insgesamt fünften WM-Teilnahme nicht. An Ehrgeiz in ihrem letzten U23-Jahr ein starkes Ergebnis abzuliefern, mangelt es der 21-Jährigen allerdings nicht. „Wenn alles gut läuft, kann sie Fünfte werden“, hat Bundestrainer Frank Brückner gesagt. Wenn alles gut läuft. Barbara Benkó hat in ihrem ersten U23-Jahr nur den Druck, den sie sich selbst auferlegt. „Top-Ten“, sagt die Ungarin, auf die Frage nach ihrem Ziel. Sie empfindet den Kurs als schwer, kommt aber letztlich gut damit klar. Durch den langen Flug hat sich die 19-Jährige eine leichte Erkältung geholt. „Ich reagiere auf die Klimaanlagen allergisch“, erklärt sie, hofft aber, dass sie sich bis zum Mittwoch wieder erholt hat. Als Topfavoritin im U23-Rennen der Damen gilt die Kanadierin Emily Batty, die in diesem Jahr beim Weltcup in Offenburg schon mal einen zehnten Platz erreichte. Dahinter gibt es Titelverteidigerin Tanja Zakelj (Slowenien), Tereza Hurikova (Tschechien) und gleich drei Französinnen, denen man Medaillenchancen einräumt.

U23-Rennen der Herren

Lukas Kaufmann will eine Medaille Lukas Kaufmanns Augen strahlen. „Mein neues Cube-Hardtail motiviert mich zusätzlich“, sagt der Schweizer und blickt auf den nagelneuen Rahmen. Und er versprüht auch sonst einen gehörigen Optimismus. Nachdem die Saison 2009 für ihn bisher so erfolgreich verlaufen ist, besitzt Lukas Kaufmann auch ein Selbstbewusstsein, das ihn nach den Sternen greifen lässt. „Mein Ziel ist eine Medaille“, sagt er. Das ist nicht vermessen, aber die Latte hat er sich damit sehr hoch gelegt. „Ich bin mental so drauf, wie vor der EM auch und da hat es auch geklappt“, meint er. Allgemein geht man davon aus, dass der Südafrikaner Burry Stander kaum zu schlagen sein wird. Stander ist aktuell Weltcup-Gesamtdritter und war 2008 schon U23-Vizeweltmeister. Deshalb müsste Lukas Kaufmann schon mal zwei seiner drei Landsleute Fabian Giger, Thomas Litscher und den U23-WM-Dritten Mathias Flückiger hinter sich lassen. Sein Optimismus gründet sich auch auf seiner Startposition in der ersten Reihe und seiner Fähigkeit einen schnellen Start hinzulegen, der auf diesem Kurs eben extrem wichtig erscheint. „Ich fühle mich auch technisch sehr wohl auf der Strecke“, fügt er noch einen Grund hinzu.

(Quelle: Rothaus-Cube Öffentlichkeitsarbeit, Erhard Goller)

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