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01.02.2009 | 12:07 h

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Karl Groß

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Cyclocross

 

Stevens Racing: Bilanz der Cross-WM in Holland

Philipp Walsleben holte Gold auf einem Stevens-Rad, Hanka Kupfernagel vom Team Itera Stevens holte Silber. Aber wie erging es den Startern aus dem in Hamburg angesiedelten Rennteam bei der WM.

Masters-(Welt-)Meister Jens Schwedler testet den WM-Kurs
© Armin M. Küstenbrück

Philipp Walsleben aus dem Team BKCP-Powerplus hat sich am Samstag bei den Cross-Weltmeisterschaften in Hoogerheide den Titel der U23 gesichert. Nach 52:48 Minuten verwies er seinen deutschen Teamkollegen Christoph Pfingsten sowie Pawel Szczepaniak aus Polen auf die nächsten Plätze. Bester Fahrer aus dem Stevens Racing-Team war Ole Quast auf Rang 23.
»In den letzten beiden Runden wusste ich, dass es zum Sieg reichen würde«, so Philipp Walsleben selbstbewusst. Bis zum Schluss aber musste er »150 Prozent geben«, so der Weltcupsieger dieser Saison weiter. Ab der fünften Runde war er allein unterwegs und hatte alle Verfolger abgeschüttelt. Im Ziel hatte Walsleben 21 Sekunden Vorsprung vor dem Berliner Christoph Pfingsten. »Das war das wichtigste Rennen in diesem Jahr. Das Hauptaugenmerk lag ganz klar af diesem einem speziellen Tag«, ordnete Philipp Walsleben seinen Sieg ein. Ole Quast fuhr lange Zeit unmittelbar hinter einer großen Spitzengruppe, die sich gleich nach dem Start gebildet hatte, hinterher. Ganz heran kam er allerdings nicht.

Drei Strevens-Fahrer bei den Junioren

Gleich mit drei Stevens-Fahrern aus Hamburg war das WM-Rennen der Junioren besetzt. Als bester Deutscher fuhr Enno Quast auf Rang 21 ins Ziel und war damit mehr als zufrieden. »Ich bin als Letzter zum Start aufgerufen worden und habe mich dann kontinuierlich nach vorne gearbeitet«, hatte sich der Hamburger bald mit dem schnellen Rundkurs angefreundet. »Ich bin richtig gut mit dem Kurs zurechtgekommen«, so Quast. Ab der dritten Runde hatte er sich in einer großen Gruppe festgesetzt, die auf Platz 21 lag. »In der Gruppe wusste ich zum Glück, wie ich mich zu verhalten hatte bei diesem starken Wind«, konnte der Vierte der Deutschen Meisterschaften von da an taktisch fahren.
Kurz vor Schluss versuchte es Enno Quast noch einmal mit einer Attacke, »da hat aber ein Franzose gekontert und mir damit praktisch den Sprint angefahren«, jubilierte Quast, der so den Sprint der Gruppe gewann und 21-ster wurde.
Etwas Pech hatte dagegen Toni Bretschneider, der in der zweiten Runde stürzte und damit den Anschluss nach einem guten Start an die große Verfolgergruppe verpasste. »Er wäre sonst ganz sicher bei Enno in der Gruppe gewesen«, war Jens Schwedler dennoch zufrieden. Zumal sich Bretschneider vor wenigen Tagen noch mit einer Erkältung geplagt hatte. Er belegte am Ende Platz 42. Sieben Plätze weiter vorn landete Jannick Geisler bei seiner ersten Weltmeisterschaft auf Rang 35. »Das war schon eine tolle Kulisse hier«, sagte Geisler zu seiner Premiere, »ich habe geguckt, dass ich nicht stürze, und versucht, so weit nach vorn wie möglich zu fahren.

(Quelle: PM Stevens Racing – René Penno)

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