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29.08.2010 | 17:24 h

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Rothaus-Cube: W-Cup-Finale – Engen auf dem Podium

Rothaus-Cube-Bikerin Alexandra Engen hat zum zweiten Mal in dieser Saison den Sprung auf das U23-Weltcup-Podium geschafft. Mit Rang 22 war die Schwedin in Windham (USA) drittbeste U23-Fahrerin. Hanna Klein belegte Rang 25, Barbara Benko Platz 32.

U23-Podium w (v.l.): Annie Last (2.), Tanja Zakelj (1.), Alexandra Engen (3.)
© Armin M. Küstenbrück

Alexandra Engen hat eine Woche vor der Weltmeisterschaft einen überzeugenden Auftritt hingelegt. Die Schwedin startete bewusst vorsichtig, kam aber schon als 21. aus der ersten von fünf Runden. »Ich wusste, es ist heiß, und ich wollte erst sehen, wie mein Körper reagiert und wie ich mental drauf bin«, erklärte Engen nach dem Rennen und zeigte dabei gelöste Gesichtszüge.

Ab der zweiten Runde setzte sie langsam einen Vormarsch in Gang, der sie bis Ende der vierten Runde auf Rang 16 nach vorne brachte. Es sah alles danach aus, als würde sie das beste Weltcup-Ergebnis ihrer Karriere einfahren. Doch dann bekam die U23-Europameisterin plötzlich Krämpfe. Sie musste vom Bike und sich die Krämpfe aus den Beinen massieren.

Obwohl sie dadurch sechs Positionen und auch den zweiten Platz in der U23-Wertung hinter Tanja Zakelj (Slowenien, 10.) an die Britin Annie Last verlor, war sie nicht unglücklich. »Ich freue mich wieder auf dem Podium zu sein. Nachdem ich längere Zeit kein Rennen hatte, bin ich froh, dass ich heute in der Lage war, ein echtes Rennen zu fahren«, zog sie ein positives Fazit, nachdem sie auf Rang 22, 9:03 Minuten hinter Catharine Pendrel (1:39:48 Stunden), erreicht hatte.

Hanna Klein schaute nicht so glücklich drein, obwohl sie als 25. (+9:49) in der Gesamtwertung sich immerhin noch um einen Platz auf Rang 23 verbessert hatte. »Ich habe den Start verpennt, es ging einfach nichts«, erzählte sie. Von Rang 32 konnte sie sich in Runde drei und vier wenigstens noch um sieben Positionen verbessern, aber ihr Blick ging schon in Richtung Weltmeisterschaft. »Ich hoffe, wenn ich intensiv trainiere, dann wird es besser«, meinte die Freiburgerin.

Barbara Benko war nur mit ihren ersten beiden Runden zufrieden. »Danach ging nichts mehr. Ich war müde«, bemerkte sie, verwies aber darauf, dass sie ja vom Training nicht müde sein konnte. Schließlich hatte sie erst am Tag zuvor ihren Koffer bekommen und war so mehr oder weniger lahm gelegt. Sie wurde mit 12:32 Minuten Rückstand 32. und war damit aber immerhin viertbeste U23-Bikerin.

In dieser Wertung belegte Felix Euteneuer in den Catskill Mountains im Bundesstaat New York den neunten Platz. Als 61. hatte er eine Runde Rückstand auf den siegreichen Tschechen Jaroslav Kulhavy. Euteneuer erwischte einen blendenden Start und kam als 48. aus der ersten Runde. »Danach hatte ich einfach nichts mehr zu geben. Nach der langen Trainingsphase und auf dem steilen Gelände war das auch nicht überraschend.

(Quelle: PM Rothaus-Cube)

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