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08.09.2010 | 18:56 h |
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Redaktion: |
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Teamreports |
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Lexware Racing: Mit vier WM-Medaillen zurück in die Heimat |
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Mit vier Weltmeisterschafts-Medaillen im Gepäck sind die Sportler des Lexware Racing Teams am Montag wieder in Deutschland gelandet. Äußerst erfolgreiche Titelkämpfe in Mont-Sainte-Anne (Kanada) liegen damit hinter dem Team aus dem Dreisamtal. |
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Nach Staffelsilber des deutschen Teams mit Marcel Fleschhut und Julian Schelb zum Auftakt der WM sorgten Helen Grobert im Rennen der Juniorinnen und Julian Schelb bei den Junioren für zwei Bronzemedaillen. Insgeheim hatte man in Kirchzarten ja auf den Gewinn einer Medaille gehofft. Mit dieser Ausbeute konnte allerdings keineswegs gerechnet werden. Auftakt nach Maß: Fleschhut und Schelb gewinnen mit dem Team SilberFür einen Auftakt nach Maß sorgte das deutsche Quartett im Team-Relay. Beim ersten Wettkampf am Eröffnungstag der Weltmeisterschaft gewann das Team um Olympiasiegerin Sabine Spitz, Manuel Fumic sowie Marcel Fleschhut und Julian Schelb geradezu sensationell die Silbermedaille, wenn man die Pleiten- und Pannenserie der Team-Relays vergangener Titelkämpfe betrachtet. Immer wieder hinderten in den vergangenen Jahren Defekte und Stürze gute Auftritte der deutschen Mountainbiker. In Mont-Sainte-Anne passte diesmal jedoch alles zusammen. Manuel Fumic brachte Deutschland als Startfahrer in eine glänzende Ausgangsposition und übergab auf Rang zwei auf Julian Schelb. Der Münstertäler fuhr seinerseits eine glänzende Runde und hielt das deutsche Team mit Platz drei in den Medaillenrängen. Nachdem Sabine Spitz mit einer ebenfalls grandiosen Runde auf Position zwei an Schlussfahrer Marcel Fleschhut übergeben hatte, brachte dieser die Silbermedaille sicher ins Ziel. „Nachdem die anderen so stark gefahren sind, habe ich als Schlussfahrer schon den Druck gespürt, der auf mir lastete. Ich habe auf meiner Runde alles gegeben und bin froh, die Silbermedaille für uns perfekt gemacht zu haben“, freute sich Fleschhut im Ziel. Weltmeister wurde die Schweiz, Bronze ging an Tschechien. Helen Grobert mit unbändigem Kampf zu BronzeEine unglaubliche kämpferische Leistung zeigte Helen Grobert im Rennen der Juniorinnen. Bereits nach zwei Kilometern schien der Kampf um eine Medaille für die Vizeeuropameisterin gelaufen. An einem Absatz verbremste sie sich und flog über ihren Lenker auf den Boden. Dabei löste sich das Hinterrad aus der Verankerung. Nachdem sie es wieder fixiert hatte, lag sie nach der Startrunde nur auf Rang 10 mit über 1.30 Minuten Rückstand auf die Spitze. Doch Grobert gab nicht auf und fuhr sich mit zwei schnellen Runden auf dem 4,8 Kilometer langen technisch höchst anspruchsvollen Kurs zurück auf Medaillenkurs. In der letzten Runde geriet die Bronzemedaille zwar nochmals kurzzeitig in Gefahr, als Grobert von Krämpfen geplagt die Zweitplatzierte Ukrainerin Yana Belomoyna ziehen lassen musste und die Viertplatzierte Chinesin Yue Bai aufschloss. Doch die Lexware-Racerin biss die Zähne zusammen und konnte den dritten Platz verteidigen. „Ich bin überglücklich. Ich habe gekämpft und es hat Gott sei Dank zu einer Medaille gereicht“, zeigte sich Grobert im Ziel erleichtert. |
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(Quelle: PM Lexware Racing Team - Sebastian Eckmann) |
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