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30.08.2010 | 18:26 h

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Teamreports

 

Central Pro Team: Positives Saisonfinale im Weltcup

Lisi Osl durfte beim Finale der Weltcup-Serie 2010 einen versöhnlichen Abschluss einer durchwachsenden Weltcup-Saison feiern. Anja Gradl nach Defekt auf Platz 21.

Lisi Osl
© Ralf Schäuble

 

Die Österreicherin Lisi Osl vom Central Pro Team fuhr beim Weltcup-Finale in Windham im US-Bundesstaat New York als Fünfte zum dritten Mal in dieser Saison auf das Podium. Damit schob sie sich im Gesamtklassement noch auf den sechsten Rang. Anja Gradl kam nach einem Defekt noch auf Rang 21 ins Ziel.

»Endlich wieder Rennen gefahren«: Das war der Kernsatz im Statement von Lisi Osl, nachdem sie in Windham das Ziel erreicht hatte. Der Satz bedurfte natürlich einer Erklärung: »Ich bin wieder Rennen gefahren. Gegen die Konkurrenz und nicht gegen mich selbst.« Im Gegensatz zu den letzten beiden Weltcup-Wettbewerben, als sie sich mehr mit den begrenzenden Faktoren des eigenen Körpers herumschlug, konnte sie in Windham ihr Rennen wieder aktiv gestalten. »Ich habe verhalten angefangen, weil ich damit gerechnet habe, dass es ein langes Rennen wird, und ich wollte mich eine Woche vor der WM nicht kaputt fahren. Das steckt sonst in den Beinen drin«, erklärte sie, warum man sie nach einer Runde nur auf Rang zwölf vorfand.

Die Strategie der Tirolerin ging auf. Nach der zweiten von fünf Runden lag sie schon auf Rang acht und hatte die Podiumsplatzierung in Reichweite. Während die Konkurrentinnen langsam abbauten, blieb der Tritt von Lisi Osl konstant. In der letzten Runde konnte sie die Amerikanerin Willow Koerber noch von Platz fünf verdrängen, mit 3:41 Minuten Rückstand auf Catherine Pendrel (Kanada, 1:39:48 Stunden) überquerte Lisi Osl die Ziellinie und trat anschließend den Weg zur Siegerehrung an. »Ich bin total happy, dass ich es wieder aufs Podium geschafft habe«, sagte sie.

Sie blickte gleich mal sieben Tage weiter. »Ich hatte heute ein gutes Gefühl, das Trainingslager hat angeschlagen. Sicher kommen bei der WM in Mont Sainte Anne ein paar starke Leute dazu, und der Charakter der Strecke ist ein anderer, aber ich denke, mit Platz fünf habe ich gezeigt, dass ich nicht so weit weg bin«, meinte sie mit Blick auf die Weltmeisterschaft.

Das gilt auch für Anja Gradl für die an diesem Samstag in den Catskill Mountains einiges möglich gewesen wäre. Der Konjunktiv bezieht sich auf einen Hinterrad-Defekt, der sie von Rang 13 so weit zurück warf, dass am Ende nur noch Platz 21 (+8:35) möglich war. Anja Gradl zeigte sich natürlich enttäuscht, darf aber optimistisch in Richtung WM schauen. Die Verfassung ist sieben Tage vor der WM sehr viel versprechend und lässt zum Saisonhöhepunkt einiges erhoffen. Sabine Spitz und Mona Eiberweiser hatten auf das Weltcup-Finale zugunsten der WM-Vorbereitung verzichtet.

Weitere Information und Fotos rund um das Central Pro Team: www.centralproteam.de

(Quelle: PM Central Pro Team)

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