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23.08.2009 | 12:20 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: Heiko Halbauer/Erhard Goller |
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Marathon |
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Marathon WM: Paulissen und Spitz setzen sich durch |
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In einem spannenden Finale bei den Herren, als auch bei den Damen, konnte einerseits Roel Paulissen seinen Titel von 2008 verteidigen und darf das begehrte Regenbogentrikot ein weiteres Jahr tragen, während Sabine Spitz mit lediglich einer Sekunde Vorsprung, vor Esther Süss den Marathon-WM-Titel 2009, nach vier Silbermedaillen in den vergangenen Jahren, endlich an sich reissen konnte. |
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In der Abfahrt schnappte ich ihn wieder und attackierte. Nur Alexey Medvedev konnte folgen. Ich wusste von italienischen Marathons her, dass er ein guter Fahrer ist. Ich kannte den Kurs sehr gut von der Vorbereitung her, weil das extrem wichtig war. Beim letzten Anstieg gab mir Alexey zu verstehen, dass e nicht mehr mithalten kann. Ich habe dann alles gegeben, weil Lakata immer näher kam. Obwohl ich auf den letzten Kilometern am absoluten Limit fuhr, hatte ich das Gefühl, dass es nur mehr für einen Podiumsplatz reichen würde und nicht mehr für den Sieg. Trotz heftigster Rückenschmerzen klappte es aber dann doch noch.“ Alban Lakata"Schon in der Anfangsphase hatte ich einen Totalausfall der Vorderradbremse. In der zweiten Feedzone haben wir in zwei Minuten die komplette Bremse gewechselt. Ein Mechaniker hat oben gearbeitet, einer unten. Dann habe ich mich auf die Verfolgung gemacht. Normalerweise ist es nicht möglich, so etwas noch aufzuholen. Aber heute habe ich einfach einen super Tag gehabt. Daher freue ich mich auch über Silber. Für den WM-Titel muss alles zusammenpassen. Man braucht auch das nötige Glück.“ Christoph Sauser„Ich hatte Beine wie Würstchen auf dem Grill die kurz vor dem Platzen sind, von Anfang an. Für die lange Aufstiege hätte ich heute einen Psychiater gebraucht. In den Abfahrten konnte ich jedoch immer wieder Boden gut machen und habe mich gut erholt. Am Anfang hat mir auch Dario Cioni geholfen, den Anschluss an die Spitze herzustellen. An einer steilen Rampe hatte ich einen so starken Krampf, dass ich vom Rad musste. So gesehen bin ich mit dem dritten Platz zufrieden. Ich hatte mich nicht speziell für die Marathon-WM vorbereitet, sondern vor allem in letzter Zeit an meiner Spritzigkeit gefeilt.“ Sabine Spitz„Wahnsinn. Ein Jahr nach Peking wieder Gold. Das ist ein unglaubliches Gefühl, zumal es der letzte Titel war, der mir noch gefehlt hat. Es war sehr gut, dass ich hier ein paar Tage vorher angereist bin. Streckenkenntnis war bei diesem Marathon schon sehr viel wert. Und mit der Entscheidung das Fully zu fahren, lag ich im wahrsten Sinne des Wortes goldrichtig.“ Hier unsere SKS Live-Berichterstattung:10:45 Uhr: Willkommen zu unserer Berichterstattung von den Marathon-Weltmeisterschaften in Graz/Stattegg. |
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(Quelle: Max Holzer und Armin Küstenbrück live aus Graz/Stattegg) |
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