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09.10.2009 | 12:08 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: Erhard Goller |
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Marathon |
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Paulissen gewinnt Roc-Marathon vor Lakata und Käß |
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Marathon-Weltmeister Roel Paulissen hat auf der 83-km-Strecke beim Roc d'Azur einen Solosieg errungen. Zweiter wurde Alban Lakata vor Jochen Käß. Ivonne Kraft auf Rang zwei hinter Marielle Saner. |
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Stefan Sahm (Mössingen) fuhr mit seinem französischen Bulls-Teamkollegen Thomas Dietsch ein eher gemütliches Rennen, nachdem die beiden zu Beginn gemerkt hatten, dass die Beine für die Spitzengruppe nicht gut genug waren. Sie kamen auf den Plätzen 14 (Dietsch, 4:01:19) und 15 (Sahm, 4:01:20) ins Ziel. Ivonne Kraft mit KettenrissBei den Damen verpasste Ivonne Kraft (Gaggenau) den Sieg durch einen Defekt an der Schaltung, der etwa 20 Kilometer vor dem Ziel zu einem Kettenriss führte. Bis dahin hatte sie vor der Schweizerin Marielle Saner-Guinchard in Führung gelegen. »Schade, das war großes Pech«, bedauerte Kraft. Sie reparierte den Defekt notdürftig, konnte danach aber vorne nur noch ein Kettenblatt benutzen. Dennoch reichte es für Ivonne Kraft zum zweiten Rang vor der Französin Miriam Saugy. Nachdem Kraft und Saner ungefähr bis zur Hälfte der Distanz gemeinsam in Führung gelegen hatten, setzte sich die Deutsche von ihrer Konkurrentin in einem steilen Anstieg ab. »Ich habe mich gut gefühlt, nachdem ich zum ersten Mal in dieser Saison endlich einmal gesund war und ein paar Wochen am Stück trainieren konnte«, erklärte die 39-Jährige. Stimmen der Podestfahrer:Roel Paulissen (1.): »Ich habe mich heute von Anfang an stark gefühlt, und wir haben auch erfolgreich eine Teamtaktik angewendet: Martin Gujan hat für mich stark Tempo gemacht bis zur zweiten Verpflegung, dann habe ich eine Attacke gestartet und bin schließlich 40 oder 50 Kilometer alleine vorne gewesen. Das ist mir so am liebsten, wenn ich vorne allein ein hohes Tempo gehen kann. Das Wetter war mit 20 bis 22 Grad auch schön angenehm, aber die Strecke war durch Regen in den vergangenen Tagen und letzte Nacht sehr viel gröber als letztes Jahr, wo ich ja auch gewonnen habe.« Alban Lakata (2.): »Nach dem Regen gestern Nacht war es gut, heute auf dem Prototyp des neuen Rotwild-Fullys unterwegs zu sein. Es hat perfekt funktioniert, das war ein richtig guter Test. Da meine Form schon etwas schlechter ist als vor ein paar Wochen, bin ich meinen Rhythmus gefahren. Roel musste ich einfach ziehen lassen, aber um mich herum war auch einiges los. Käß und Kugler haben anfangs aufgeschlossen, und irgendwann ist dann Lukas Buchli mit hohem Tempo an mir vorbeigedüst. Den habe ich mir dann aber wieder geschnappt, der hat Probleme bekommen, und ich habe dann sicher den zweiten Platz eingefahren.« Jochen Käß (3.): »Ich bin sehr zufrieden mit diesem dritten Platz, ich wusste schon vor dem Rennen, dass es gut geht und die Form da ist. |
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(Quelle: Armin Küstenbrück – live aus Frejus) |
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