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21.08.2011 | 10:17 h

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Marathon

 

VAUDE Mountainbike Trans Schwarzwald: Online-Tagebuch Teil 3 und 4

BSN-Korrespondent Thomas Hebestreit berichtet ...

Freitag: 3. Etappe (Wolfach - Donaueschingen | 88,0 km - 2.000 hm):

Gestern hatte ich noch Sorge vor dem Regen, der ankündigt wurde - heute wünschte ich ihn mir beinahe. Wieder blauer Himmel, Sonne und heiße Anstiege, ultraschnelle Flachstücken und wunderschöne Ausblicke in den Schwarzwald. Zumindest für die, die Zeit haben zu schauen.
Pia Sundstedt baute ihre Führung weiter aus und fehlt allabendlich
konsequent bei den Siegerehrungen. Bart Aernouts siegte heute über die 88 Kilometer und 2000 Höhenmeter bei den Single-Herren in unglaublichen 3:22,57. Nach knapp vier Stunden sah ich heute den Zielbogen, da half auch der belgische Kreisel mit einem belgischen Herren-Team nicht, den Abstand kleiner zu halten. Eine tolle Etappe war das heute mit einem super harten Finale! Morgen steht die längste Etappe an - fast 120 Kilometer und 1800 Höhenmeter warten auf das Fahrerfeld. Noch 180 Kilometer und 3790 Höhenmeter bis zum Finale am Sonntag auf dem Feldberg.

 

Samstag, 4. Etappe (Donaueschingen - Murg-Niederhof | 117,9 km - 1.790 hm):

Jetzt schwinden die Kräfte. Nach den heutigen 120 Kilometern bei 35°C
hängen wir ziemlich durch. Ohnehin ein unrunder Tag - Teamkollege Marco Baumann stürzte leider, konnte aber mit einigen Kratzern weiterfahren. Vorher gab es Schwierigkeiten mit der Streckenführung - mitten im Wald stoppte das Führungsmotorrad und lies das Rennen 30 Minuten pausieren. Leider nutzte das Centurion-Vaude-Männer-Team, das kurz vorher Defekt hatte, die Gelegenheit, sich durch den Wald wieder vorn einzureihen. Schade, auch wenn die Jungs in einer anderen Liga fahren als wir - das kam nicht gut an. Auch Sarah Zimmerlin vom Team Wheeler rutschte etwas nach vorn durch, auch wenn das nur ein marginaler Vorteil ist, kann sich dieser auf einer Windschatten-Vollgas-Etappe eben stark auswirken. Mir riss in einer Ortsdurchfahrt in einer Rechtskurve bei Tempo 40 das Ventil am Vorderrad ab und es ging ab Richtung Blumenrabatte. Glück im Unglück, nichts passiert - aber die schnelle Gruppe weg. Dann war ich die Gruppe - an der zweiten Verpflegung gab es dann weder Flaschen noch Iso ....das war das Ende der wie für mich geschaffen Etappe: Lang, sehr heiß, schnell und wellig. So gings für mich nach hinten auf Platz 69 (Ak 25). Die Temakollegen Marco Baumannn und Kathrin Gräber stehen auf 48 (Ak 23) und Platz 7(Ak 3). Kathrin mit guten Chancen auf Platz 6 morgen auf dem Feldberg - letzte Etappe! 2000 Höhenmeter und über 35°C erwarten
uns.

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