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21.08.2010 | 15:27 h

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Trans-Schwarzwald #7: Gesamtsieg für Bettinger

Auf der letzten Etappe ließ der Breitnauer Bettinger ebensowenig etwas anbrennen wie das Team Multivan-Merida mit Hannes Genze und Andreas Kugler, die damit ihren Vorjahressieg wiederholten.

Matthias Bettinger
© Armin M. Küstenbrück

Strahlender Sonnenschein und viele Zuschauer empfingen am Samstagmittag die 380 Finisher der fünften Vaude Mountainbik Trans-Schwarzwald auf dem höchsten Punkt des Schwarzwalds, dem Feldberg. Schnellster von ihnen war nach sieben harten Renntagen, 538 Kilometern und 14.355 Höhenmeter auf dem Weg von Sasbachwalden in den Hochschwarzwald Lokalmatador Matthias Bettinger aus Breitnau. Dem 26-jährigen vom Team Vaude-Simplon reichte auf der letzten Etappe von Grafenhausen hinauf auf den Feldberg der dritte Platz in der Tageswertung, um sein auf der fünften Etappe nach Engen erobertes blaues Führungstrikot zu verteidigen und damit den größten Erfolg seiner bisherigen Karriere einzufahren. Seine Fahrzeit betrug für die komplette Distanz 23:02:20 Stunden, sein Vorsprung auf den Gesamtzweiten Christian Schneidawind (TEXPA-Simplon) aus Gerbrunn dabei 5:30 Minuten. Dritter in der Gesamtwertung wurde der Hechinger Torsten Marx, dessen Rückstand sich im Laufe der Tage auf 17:36 Minuten summiert hatte.

Tagessieger wurde der Niederländer Ramses Bekkenk (Mitsubishi), der mit einer 50 Kilometer langen Alleinfahrt der Schlussetappe seinen Stempel aufdrückte. 3:31,8 Minuten betrug sein Vorsprung im Ziel vor dem Zweitplatzierten Torsten Marx (DS-Rennsport) aus Hechingen: »Ich hatte schon in den vergangenen Tagen gute Beine, aber im Zielsprint mit der großen Gruppe hat es dann immer knapp nicht gereicht. Deswegen habe ich heute es einmal früher versucht«, begründete der 34-Jährige seinen erfolgreichen Ausreißversuch nach bereits 40 der 90 Kilometer langen Etappe mit dem langen Schlussanstieg vom Bärental hinauf auf den Seebuck, dem 1.275 hohen Vorberg knapp unterhalb des Feldberggipfels.

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Bei den Frauen konnte Milena Landtwing (Rothaus-Cube) aus der Schweiz ihren Vorjahressieg wiederholen und konnte auf der letzten Etappe ihren dritten Teilerfolg dieser Rundfahrt feiern. Ihre härteste Konkurrentin Pia Sundstedt (Craft-Rocky Mountain) aus Finnland konnte am letzten Tag nicht mehr gegenhalten, verlor nochmals knapp zwei Minuten, so dass die Zeitnehmer einen Gesamtrückstand von 13:23 Minuten ausweisen mussten. Deutlich abgeschlagen erreichte die Schömbergerin Almut Grieb (Woba/Centurion) das Ziel auf dem Feldberg: Platz drei in der Tageswertung bedeutete für sie aber auch Rang drei in der Gesamtwertung mit einem Rückstand von 1:15:43 Stunden auf Landtwing. Noch deutlicher allerdings war dann der Rückstand der Liechtensteinerin Stepahnie Quaderer-Döring: nach der Tortur über die knapp 540 Kilometer betrug ihre Zeitdifferenz zur Siegerin deutliche 4:21:07 Stunden.

Keine Überraschung gab es am letzten Tag der Trans-Schwarzwald bei den Team-Wertungen: in der Hauptklasse der Männer konnten die Vorjahressieger Hannes Genze und Andreas Kugler vom Multivan Merida Biking Team mit einer Gesamtzeit von 20:26:36 Stunden ihren gemeinsamen Erfolg wiederholen.

(Quelle: PM Sauser GmbH)

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