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29.08.2010 | 18:15 h |
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Redaktion: kg |
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Marathon |
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Nationalpark-Marathon: Siege für Buchli und Kuster |
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Der Nationalpark-Bike-Marathon hat exakt gleich geendet wie im Vorjahr. Es siegte Lukas Buchli vor Urs Huber. Karl Platt landete auf dem dritten Platz. |
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Lukas Buchli gewinnt erneut, Andrea Kuster überraschend den Nationalpark Bike Marathon Bei den Frauen setzte sich nach den krankheitsbedingten Forfait von Erika Dicht dagegen überraschend Andrea Kuster vor Anita Steiner durch. iXS-classic-Leader sind Huber und Steiner. Die Schweizer Marathon-Cracks fackelten nicht lange nach dem Startschuss am Fuss der langen Steigung durch die Val S-charl nach Costainas. Mit hohem Tempo wollten sie die beiden favorisierten Teamkollegen Karl Platt und Thomas Dietsch in die Defensive zwingen. Das Duo hatte in der Vorwoche überlegen den ebenfalls 138 Kilometer langen Grand Raid im Wallis gewonnen, mit rund 6000 Höhenmetern einer der härtesten seiner Art. Im Engadin galt es zwar «nur» 4000 Höhenmeter zu überwinden. Dafür sorgten die garstigen Wetterbedingungen mit Regen, Wind und kühlen Temperaturen für zusätzliche Härte. Motivierter Moos schlecht belohnt Zuerst verschärfte Alexandre Moos das Tempo. Kurz darauf stieg ihm Huber nach. Als auch noch Buchli zum Spitzenduo aufschloss, war die Vorentscheidung gefallen. Zu dritt nahm man den Rest des Tagespensums in Angriff, das inzwischen auf 115 Kilometer geschmolzen war. Bei Platt schien die Taktik zu wirken. «Das Wetter setzte mir arg zu. Bei jedem Verpflegungsposten spielte ich mit den Gedanken, aufzugeben», gab der Deutsche Bike-Transalp-Sieger später im Ziel zu. Sein Teamkollege Dietsch, im Vorjahr noch Dritter in Scuol, ermunterte ihn jedoch, weiterzufahren. Der richtige Tipp, wie sich herausstellen sollte. Denn Moos wurde von einem Reifendefekt zurückgeworfen. Während sich Buchli und Huber auf dem Weg zum Dach der Tour auf dem 2700 Meter hohen Chaschauna-Pass einen erbitterten Abnützungskampf lieferten, der Buchli schliesslich erneut für sich entscheid, erwachte an gleicher Stelle der Kampfgeist von Platt. Buchli reüssierte erneut am Chaschauna Nach dem Chaschauna Richtung Zernez hatte Buchli bereits fünf Minuten Vorsprung auf Huber herausgefahren. Dieser wiederum lag fast mit derselben Marge komfortabel vor dem Verfolgerduo Moos/Platt. Platt führte jedoch keinen Meter im Gegenwind nach Scuol. In der Steigung nach Ardez setzte er sich schliesslich von Romand ab und holte sich noch den dritten Platz. «Moos hatte am Morgen mit seiner Tempovorlage einen souveränen Eindruck hinterlassen. Ich sah deshalb keine Veranlassung, mich an der Führungsarbeit zu beteiligen», erklärte Platt seine abgebrühte Taktik. «Das Quälendste am ganzen Rennen war die Ungewissheit, ob Huber nochmals aufschliessen kann», fasste Buchli seinen Einsatz zusammen. Er habe gespürt, dass sich seine Leistungsreserven langsam dem Ende neigten. Aber nicht nur Buchli kämpfte mit diesem Symptom. «Buchli hat mich am Chaschauna mit seiner Tempoverschärfung genau auf dem falschen Fuss erwischt und konnte seinen Vorsprung kontinuierlich ausbauen», erklärte Huber. |
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(Quelle: PM iXS Swiss Bike Classic) |
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