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23.08.2009 | 12:20 h

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Heiko Halbauer/Erhard Goller

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Marathon

 

Marathon WM: Paulissen und Spitz setzen sich durch

In einem spannenden Finale bei den Herren, als auch bei den Damen, konnte einerseits Roel Paulissen seinen Titel von 2008 verteidigen und darf das begehrte Regenbogentrikot ein weiteres Jahr tragen, während Sabine Spitz mit lediglich einer Sekunde Vorsprung, vor Esther Süss den Marathon-WM-Titel 2009, nach vier Silbermedaillen in den vergangenen Jahren, endlich an sich reissen konnte.

Roel Paulissen und Sabine Spitz
© Armin Küstenbrück

Sabine Spitz
© Armin Küstenbrück

Siegerehrung Damen: v.l.n.r - Esther Süss, Sabine Spitz, Petra Henzi
© Armin Küstenbrück

Roel Paulissen am »Schöckl«
© Armin Küstenbrück

Paulissen gewinnt wiederholt
© Armin Küstenbrück

Sabine Spitz auf dem »Schöckl«
© Armin Küstenbrück

Sabine Spitz
© Armin Küstenbrück

Sabine Spitz holt nach vier Silbermedaillen endlich Gold
© Armin Küstenbrück

Siegerehrung Herren: Alban Lakata, Roel Paulissen, Christoph Sauser
© Armin Küstenbrück

Siegerehrung Herren: Alban Lakata, Roel Paulissen, Christoph Sauser
© Armin Küstenbrück

Medaillen: Alban Lakata, Roel Paulissen, Christoph Sauser
© Armin Küstenbrück

Siegerehrung Herren: Herren: Alban Lakata, Roel Paulissen, Christoph Sauser
© Armin Küstenbrück

Roel Paulissen
© Armin Küstenbrück

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                                   - Breaking News -

       - Video-Interview mit Roel Paulissen; vor seinem erneuten Sieg -                                

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»Unglaublich. Nach einem Jahr wieder Gold, das ist Wahnsinn.« Sabine Spitz, die genau vor einem Jahr in Peking Olympiasiegerin geworden war, feierte in der Steiermark einen ihrer größten sportlichen Erfolge, obwohl die Voraussetzungen für sie nicht optimal waren. In 4:24:15,9 Stunden gewann sie zum zweiten Mal in ihrer Karriere einen Weltmeistertitel. Die 37-Jährige hatte sich weit weniger Zeit zur Vorbereitung auf die Langstrecke genommen, als ihre Konkurrentinnen. Doch mit ihrer Routine und ihren fahrtechnischen Qualitäten konnte sie sich letztlich knapp vor Esther Süss durchsetzen.

Nach 84 Kilometern und 3061 Höhenmetern war es unvermutet noch ziemlich knapp zugegangen. Obwohl sie schon eine Minute zurück lag, kam Europameisterin Süss auf den letzten paar hundert Metern noch mal an Sabine Spitz heran und zwang sie noch einmal zu einem Sprint. 1,7 Sekunden warf die Zeitmessung zugunsten von Spitz aus.

»Es war ein extrem schwieriges Rennen. Auf der letzten Abfahrt habe ich Krämpfe bekommen und ich wusste nicht wie viel Vorsprung ich habe. Petra Henzi war Berg hoch brutal stark. Letztlich habe ich das Rennen mit meinem Fully in den Downhills für mich entschieden«, erklärte Spitz, die den höchsten Punkt der Strecke an der Schöckl-Bergstation 20 Kilometer vor dem Ziel noch mit 1:17 Minuten Rückstand auf Henzi an zweiter Position erreicht hatte. Auf der langen Abfahrt in Richtung Ziel, die nur durch zwei Gegenanstiege unterbrochen wurde, fuhr Spitz zu Henzi auf und ging vorbei. Die Olympia-Sechste von Peking hatte dann auch noch einen Defekt und fiel auf Platz drei (2:51 Minuten Differenz) zurück.

Sechs Jahre lang war Sabine Spitz einem zweiten Weltmeistertitel hinterher gejagt. Insgesamt vier Mal hatte sie Silber gewonnen. In den beiden vergangenen Jahren hatte sie sich auf der Marathon-Distanz einmal Petra Henzi (2007) und einmal Gunn-Rita Dahle (Norwegen, 2008) beugen müssen.

(Quelle: Max Holzer und Armin Küstenbrück live aus Graz/Stattegg)

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