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30.03.2009 | 09:50 h

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Erhard Goller/mjh

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Marathon

 

Jubel und Freude: Platt & Sahm gewinnen Cape Epic 2009!

Nach einer kontrollierten Fahrt, die sie zusammen mit Songo.info auf Rang vier zeitgleich beendeten, sicherte sich das Team Bulls mit Karl Platt und Stefan Sahm den Gesamtsieg beim Absa Cape Epic 2009. Den Tagessieg holte sich Trek vor DCM Chrome und Multivan Merida. Sehr erfreulich: ein Tagessieg gelang heute dem Mixed-Team von Haibike mit Ivonne Kraft und Lukas Kubis.

Platt & Sahm zeigen stolz ihre Medaillen
© Armin M. Küstenbrück

Udo Bölts und Carsten Bresser auf der Strecke
© Armin M. Küstenbrück

Die Flückiger-Brüder im Anstieg
© Armin M. Küstenbrück

Platt führt eine Gruppe an
© Armin M. Küstenbrück

Kraft und Kubis waren Mixed-Sieger der letzten Etappe
© Armin M. Küstenbrück

Die Flückigers
© Armin M. Küstenbrück

Lindgren und Hermida (mit Helmkamera) haben ihren Spaß
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Sahm und Brentjens im Anstieg
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Der Triumph der beiden Schweizer
© Armin M. Küstenbrück

Genze und Käß sind glückliche Tagesdritte
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Milatz und Hermida haben gut trainiert
© Armin M. Küstenbrück

Das Quartett der Hochkaräter kommt ins Ziel: Das stärkste und das schlaueste Duo
© Armin M. Küstenbrück

Platt und Sahm können wieder feiern ...
© Armin M. Küstenbrück

... und sie tun es ausgiebig: Heute abend gibt es sogar ein kleines Glas alkoholfreies Bier
© Armin M. Küstenbrück

Auf der Schlussetappe der MTB-Etappenfahrt in Südafrika von Oak Valley nach Lourensford gab es keine echten Angriffe mehr auf das Gelbe Trikot von Karl Platt und Stefan Sahm. Das Bulls-Duo war am letzten von acht Tagen zu stark, die Verfolger in der Gesamtwertung, Brentjens-Jongewaard und Sauser-Stander dagegen müde

Gentleman's Agreement

So gab es nach dem längsten Anstieg, nach rund 23 Kilometern, ein »Gentleman's Agreement«, wie Stefan Sahm sich ausdrückte. Das gipfelte auf der Zielgeraden. Sahm und Platt fuhren Seite an Seite mit dem körperlich wohl stärksten Duo, Christoph Sauser und Burry Stander, zu viert zeitgleich auf dem vierten Platz über die Ziellinie. »Wir wollten den beiden einfach unseren Respekt zeigen«, erklärte Karl Platt, der von »einem harten Stück Arbeit« sprach. Sauser und Stander hatten insgesamt fünf Etappen gewonnen, hatten aber durch einen Defekt und die daraus folgende unerlaubte Annahme von Hilfe erst eine 15-Minuten-Zeitstrafe bekommen, die dann – »aufgrund neuer Informationen« – auf 60 Minuten erweitert wurde.

Platt und Sahm überglücklich

Karl Platt und Stefan Sahm zeigten sich überglücklich. Nachdem sich Platt bereits auf der ersten Etappe die Schulter ausgekugelt hatte, waren die Tage in Südafrika auch geprägt von der ständigen Angst, dass das wieder passieren könnte. Am fünften Tag war es dann auch wieder so weit. Platt kämpfte sich aber über die verbleibenden drei Etappen, der Angst und dem schlechten Schlaf zum Trotz. »Das ist einfach geil. Ich hatte die ganze Zeit Sorge um Karl. Wir haben jeden Tag gekämpft, und ich denke, das zeichnet uns auch aus«, sagte Sahm nach dem zweiten Gesamtsieg für das Duo nach 2007. Schon 2004 hatte Platt das Rennen gewonnen, damals mit Teampartner Mannie Heymans. Der Pfälzer ist übrigens auch einer von nur zwei Europäern, die alle sechs Cape-Epic-Rennen bestritten haben. Karl Platt meinte im Blick auf die Zeitstrafe der beiden Konkurrenten: »Wir waren nicht die Stärksten, aber vielleicht die Schlauesten«, und fügte hinzu: »Die Cross-Country-Fahrer verballern ihre Kräfte, wir halten uns auch mal zurück. Das ist unser Vorteil.« Der Deutsche Marathon-Meister bekannte aber auch, dass er jeden Tag Angst gehabt habe wegen seiner Schulter: »Das war eine extreme mentale Belastung.«

Tagessieg für die Flückiger-Brüder

Drei Teams, die in der Gesamtwertung keine Rolle mehr spielten, durften sich absetzen, während die drei führenden Paarungen bis zum Schluss zusammen blieben. Die Tagessieger, die Flückiger-Brüder Mathias und Lukas, griffen an, das südafrikanische Duo Brandon Stewart und Max Knox schloss auf.

(Quelle: )

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