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06.06.2011 | 09:52 h

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GONSO Albstadt MTB Classic 2011: Steffen Beck siegt im Sprint

Beim Kurzmarathon der GONSO Albstadt MTB Classic kam es auf beiden Distanzen zu Sprint-Entscheidungen.

Auf den 46 Kilometern siegte der Chemnitzer Sascha Heinke und über 23 Kilometer war der Pfeffinger Steffen Beck erfolgreich. Benjamin Fischer und Almut Grieb waren die schnellsten Biker aus den Heilberufen. Mit 833 Meldungen verzeichnete der Kurzmarathon einen neuen Rekord.

 

„Das Profil der Strecke lässt einfach keine großen Attacken zu“, sagte Ragnar Wirths, der über 23 Kilometer Dritter wurde. Damit erklärte er warum es sowohl auf der einfachen, als auch auf der doppelten Distanz zu Sprint-Entscheidungen kam, was bei Mountainbike-Rennen durchaus ungewöhnlich ist.

Auf der kurzen Strecke kämpften fünf Fahrer um den Sieg. „Ich wusste, dass ich am Schluss ein hohes Tempo durchdrücken kann und habe an meine Siegchance geglaubt“, erklärte Steffen Beck. „Ich habe durchgezogen und das Ding abgeschossen“, jubelte der Lokalmatador, der seinen ersten Sieg landete.

Der Konstanzer Christoph Alffs hatte das Nachsehen. Er wurde mit zwei Zehntelsekunden Rückstand Zweiter vor Ragnar Wirths. Stefan Schairer (Albstadt), der hinter Patrick Huber (Bad Peterstal) Fünfter wurde, hatte vier Sekunden Differenz zu Beck.

Auf der Langstrecke hatte der Lokalmatador das Nachsehen. Marcel Reiser musste vor der letzten Kurve Sascha Heinke vorbei ziehen lassen. „Er hat sich grade noch vor mir reingedrückt, damit war es gelaufen“, meinte Reiser.

Heinke meinte: „Ich hatte das Glück auf meiner Seite. Unterwegs hatte ich zwar schon mal eine Lücke gerissen, aber sie haben mich wieder eingeholt“, sagte Heinke. Auf Rang drei rollte Felix Schäfersmeier (Versmold) über die Ziellinie, eine Sekunde vor Alexander Miano aus Schwäbisch Gmünd.

Jörg Scheiderbauer, Weltcup-Veranstalter von Offenburg, fuhr auch die 46-Kilometer-Runde. Scheiderbauer, der früher selbst Weltcup gefahren ist, kam als 49. ins Ziel. Das interessierte ihn allerdings nicht so sehr. Stattdessen lobte er die „tolle Stimmung und die vielen Zuschauer“ am Streckenrand. „Es hat super viel Spaß gemacht.“

Schnellster Biker aus den Heilberufen war der Freiburger Benjamin Fischer. Der Psychologe vom Olympiastützpunkt Freiburg duellierte sich mit Nikolaus Syc aus Iserlohn. Bis kurz vor dem Ziel, dann setzte sich Fischer an die Spitze und Syc kam nicht mehr vorbei.

„Ich hatte den Eindruck, dass er mit Platz zwei zufrieden war, weil er damit in der jüngeren Kategorie auch Meister geworden ist“, erklärte Fischer, der sich über das hohe Anfangstempo seiner Kollegen wunderte. „Ich dachte, sind die arbeitslos und haben Zeit zum Trainieren“, sagte Fischer und lachte.

Oliver Gaedicke aus Bad Gandersheim war als Dritter bereits 3:42 Minuten zurück.

Almut Grieb (Bieselsberg) war zum dritten Mal in Folge die schnellste Dame aus den Heilberufen.

(Quelle: )

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