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21.10.2010 | 23:19 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: kg |
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Marathon |
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Croco Trophy #3: Zweiter Sprintsieg für Brentjens |
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Selbst die dritte Etappe der zehntägigen Crocodile Trophy im australischen Bundesstaat Queensland verlief identisch mit der letztjährigen Austragung. |
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Die 141 Kilometer und schwüle Hitze waren diesmal allerdings sehr viel anforderungsreicher. Es nagt am Schweizer Leader Urs Huber, dass er im Spurt stets vom wesentlich älteren Bart Brentjens geschlagen wird. Also beschloss er, sich aufs Hinterrad des Holländers zu konzentrieren und sich möglichst lange für den Zielsprint zu schonen. Das Vorhaben gelang dem Leistungsträger aus dem Stöckli-Team aber nicht vollumfänglich. Dabei spielten auch der Parcours und die Rennorganisation eine Rolle. Nach einer Rennstunde ging es erstmals an diesem Tage rau zu in Bezuug auf Tempo und Parcours. Brentjens machte die Pace und dezimierte die Spitzengruppe bald auf ein Trio mit Huber und dem Belgier Mike Mulkens. Ein Reifenschaden stoppte den ungestümen Holländer jedoch. Huber war sich in diesem Moment jedoch bewusst, dass der Zeitpunkt für einen Parforceritt noch zu früh war. Die Etappe dauerte noch rund 100 Kilometer, das weitere Rennen gar noch eine Woche. So fuhr er mit Melkens im Schlepptau lediglich zügig weiter. Nach einer halben Stunde war das Führungstrio wieder komplett. Dummerweise wurde auf demselben Streckenabschnitt auch das Verpflegungsfahrzeug von einer Reifenpanne heimgesucht. Die Führenden mussten sich mit Wasser aus dem Führungswagen behelfen. Die fehlende Verpflegung und Gegenwind hemmten jedoch den Vorwärtsdrang. »Wir fuhren im gemütlichen Tempo über die endlosen Flächen«, beschreibt Huber die Situation, in der einige Flussdurchquerungen Abkühlung brachten. Auf den letzten 40 Kilometern wurde das Rennen auf einem Trail mit losem Geröll neu lanciert. Mulkens musste abreißen lassen. In den kurzen und steilen Rampen bestimmte Huber das Tempo. Brentjens blieb dran, wurde in den Steigungen aber regelmäßig zum Wanderer. »Ein Bike mit 29-Zoll-Rändern alleine macht eben noch nicht schneller«, bemerkte Huber lakonisch. Dem 24-Jährigen entging dabei nicht, dass die Leistungsdifferenz zum 42-jährigen Holländer nur marginal ist. Huber beschloss deshalb, Brentjens nicht weiter zu fordern. Das rächte sich im Schlussspurt – der frühere Crosscountry-Olympiasieger und –Weltmeister teilte Huber, der den Sprint viel zu früh anzog, abermals ein und verwies ihn auf den Ehrenplatz. Huber gab zu, dass dies seine bisher härteste Etappe in Down-Under gewesen sei. Morgen wird das mit 157 km längste Teilstück von Irvinebank nach Chillagoe in Angriff genommen. Während sich Brentjens mit seiner Rundumbetreuung nach dem Rennen im Camper erholen kann, nächtigt Huber im Zelt und ist auf sich alleine gestellt. Dennoch mache das Rennen wesentlich mehr Spaß als im Vorj Weitere Informationen:
Ergebnis 3. |
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(Quelle: PM Velomedia.ch – Martin Platter) |
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