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22.03.2009 | 20:58 h

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Armin M. Küstenbrück

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Marathon

 

Cape Epic #1: Sauser & Stander vor Platt & Sahm

+++ Update: Fotos+++ Nach dem Sieg beim gestrigen Prolog gewannen Sauser & Stander vom Team Songo.info auch die erste Etappe. Doch das Team Bulls mit Platt & Sahm bleibt in Reichweite.

Platt und Sahm kämpfen sich nach vorne
© Armin M. Küstenbrück

Start erste Etappe
© Armin M. Küstenbrück

Flückiger, Dietsch und Böhme
© Armin M. Küstenbrück

Hermida und Milatz
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Impression Cape Epic
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Pfitzenmaier und Sydor
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Felsenlandschaft
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Sauser und Stander machen sich aus dem Staub
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Auf der Strecke
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Genze und Käß
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Stander-Sauser siegen
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Platt mit getapter Schulter
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Bulls-Duo Dietsch-Böhme im Ziel
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Siegerehrung 1. Etappe
© Armin M. Küstenbrück

Karl Platt mit getapter Schulter nimmt eine wohlverdiente erste Dusche
© Photo by Ron Gaunt /SPORTZPICS

Hammeretappe bei drückender Hitze

Knackige Anstiege, ruppige Abfahrten und eine schier erdrückende Hitze: bereits die erste Etappe des diesjährigen Cape Epic wurde für viele Freizeitsportler zum Scharfrichter: Mit 112 Kilometern und 2.769 Höhenmetern stand eine wahrliche Hammeretappe an, bei der schon die Profis ziemlich ins Schwitzen kamen. »Die letzte Stunde hätte nicht mehr sein müssen«, war beinahe unisono zu hören. Dabei hatten die Sieger vom Team Songo.info, Christoph Sauser und Burry Stander, nur 4:50 Stunden für diesen Gewaltritt von Meereshöhe in Gordon’s Bay über den höchsten Berg (Groenlandberg) der diesjährgen Cape Epic in das kleine Städtchen Villiersdorp gebraucht. So war es kein Wunder, dass die Organisatoren den Zielschluss bereits früh um eine halbe Stunde auf 17:30 Uhr vorverschoben. Da die knapp 600 Teams bereits um 7:00 Uhr auf die Strecke gegangen waren – wie immer erfolgt der Start der Cape Epic noch vor Sonnenaufgang, um zumindest für ein Gros der Fahrer die Nachmittagshitze zu vermeiden –, werden die Teilnehmer, die erst so spät ankommen, über zwölf Stunden im Sattel gesessen sein.

»Sofort Rush-Hour«

Die Profis waren davon natürlich weit entfernt. Was unter anderem an Olympiasieger Bart Brentjens und seinem australischen Teamkollegen Chris Jongewaard lag, aber auch an den Prologsiegern Sauser und Stander: In der kühlen Morgenluft drehten die beiden Teams heftig am Rad. »Da war sofort Rush-Hour angesagt«, beschrieb Stefan Sahm (Bulls) die Startphase. Doch das hohe Tempo der beiden Ausreißer-Teams wollte keiner mitgehen. So konnten die beiden Specialized-Fahrer im Trikot der Gesamtführenden schnell einen Vorsprung von rund sechs Minuten auf die Verfolgergruppe herausfahren, dazwischen kämpften Brentjens und Jongewaard um den zweiten Platz in der Tageswertung. Erfolglos.

Platt: Cola zündet den Turbo

Karl Platt, der sich beim gestrigen Prolog die Schulter ausgekugelt hatte, konnte an der ersten Verpflegungsstelle mit einer gehörigen Portion Cola seinen Turbo zünden. »Der ist einfach plötzlich schneller gefahren als die anderen«, wunderte sich Stefan Sahm, dem nichts anderes übrig blieb, als unter Aufbietung aller Kräfte das Hinterrad seines Teamkollegen zu halten. Schnell hatten sich die beiden aus der großen Verfolgergruppe gelöst und nahmen alleine den steilen Aufstieg zum Groenlandberg in Angriff. »Ganz oben haben wir sie dann eingeholt«, berichtete Karl Platt nicht ganz ohne Stolz. In der folgenden langen und ruppigen Abfahrten ließen sie es dann laufen und reduzierten den Abstand auf den letzten 40 Kilometern noch auf nur noch gut zwei Minuten. Allerdings profitierten die beiden auch von einem Platten bei Christoph Sauser, den dieser mit untergelegtem Papier (!) flickte.

(Quelle: )

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