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17.02.2010 | 09:29 h

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Karl Groß

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Marathon

 

»124davos.ch«: MTB-Rennen für außergewöhnliche Leute

In diesem Jahr feiert das 24-Stunden MTB-Rennen »124davos.ch« sein fünfjähriges Jubiläum. Und es gibt einige Fahrer ganz unterschiedlichen Alters und Herkunft, die auch zum fünften Mal antreten werden.

124davos.ch
© Sportograf

124davos.ch
© Sportograf

Vom 25. bis zum 27. Juni 2010 findet das 24h-Rennen von Davos bereits zum fünften Mal statt. 24 Stunden lang – alleine oder im Team – auf einer anspruchsvollen und gleichermaßen schönen wie spektakulären acht Kilometer langen Strecke in Davos möglichst viele Runden zu absolvieren ist etwas, das man selber erlebt haben muss, um es in Worte fassen zu können.

Kaum in Worte zu fassen

Keinem noch so fitten Sportler fällt das leicht. Schwierige Momente und der Gedanke: »Warum nur tue ich mir das an?« kommen jedem unweigerlich früher oder später. Dem einen öfter, dem anderen weniger. Dafür ist das Gefühl danach unbeschreiblich, die Emotionen sind kaum in Worte zu fassen, der große Kampf ist kurz nach der Zieldurchfahrt vergessen. Das erlebte Abenteuer – und jedes 24-Stunden-Rennen ist ein Abenteuer für Körper und Geist – packt die Sportler ganz tief und übt eine außergewöhnliche Faszination aus.

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»Wettkampf gegen uns selber«

Darum gibt es einige Sportler, die bisher an jedem »124davos.ch«-Event dabei waren und auch 2010 wieder vorhaben, sich die 24 Stunden im Sattel ihres Mountainbikes »anzutun«. Einer von ihnen ist der 52-jährige Heinz Meisser aus dem zürcherischen Weiningen. »Ich fahre unheimlich gerne in der Nacht, und so eine Art Wettkampf macht Spaß. Ziel für uns ist aber mehr der Wettkampf gegen uns selber als der Kategoriensieg«, erklärt Meisser, der heuer hofft, mehr Glück im Vorfeld des Rennens zu haben: Der Swisscom-Techniker testete nämlich jeweils in der Nacht vor dem Rennen Strecke und Material: »2008 fuhr ich einen Dachs an und 2009 brach ich mir in einer Kurve den Finger. Hoffentlich geht nun 2010 im Vorfeld alles gut«, so Meisser, der sich schon jetzt sehr auf dieses gemeinsame Erlebnis mit seinen Kumpels zusammen freut. »Die Stimmung auf dem Camping und das ganze Ambiente sind fantastisch.« Meisser fährt sonst an keinem anderen 24-Stunden-Rennen mit.

»Besser sein als im Vorjahr«

Das gilt auch für den 32-jährigen Davoser Patrick Gurini: »Reizen tut mich das Fahren in der Nacht und der Spirit.« Er wolle jeweils einfach besser sein als im Vorjahr, so seine persönliche Zielsetzung für den Jubiläumsanlass. Gurini bereitet sich mit etwa vier wöchentlichen Ausfahrten mit seinen Teamkollegen auf den Event vor.

(Quelle: PM)

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