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10.10.2009 | 20:21 h

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Gravity

 

Thomas Schäfer gewinnt Red Bull Road Rage

Fourcrosser Thomas Schäfer gewann das Red Bull Road Rage vom Moritzberg bei Nürnberg vor Sebastian Körber, Thomas Lerzer und Stefan Hofmeier.

Red Bull Road Rage
Foto Red Bull

»Ich war noch nie so aufgeregt wie vor diesem Rennen und war total gespannt, was mich erwartet. Dass ich jetzt auch noch gewonnen habe, ist Wahnsinn«, sagte der 24-jährige Ansbacher nach der Siegerehrung. Der zweimalige Deutsche Meister im Fourcross war bereites Deutscher Meister bei den Junioren im MTB-Downhill und ist in der Jugend auch Straßenrennen gefahren, so dass er die perfekten Voraussetzungen für den Sieg beim Red Bull Road Rage mitbrachte. »Es war ein sehr geiles Rennen und sehr interessant. Wo sonst fahre ich mit einem Rennrad im Vierer-Duell und kann mich mit Fourcrossern, Downhillern und Radrennfahrern gleichzeitig messen?«

Souveräne Vorstellung von Schäfer

Seine drei Finalgegner Sebastian Körber (Platz 2/Nürnberg), Thomas Lerzer (Platz 3/Hilpolstein) und Stefan Hofmeier (Platz 4/ Männedorf) fighteten zwar bis zum bitteren Ende im direkten Duell Mann-gegen-Mann um den Sieg. Doch Schäfer, der bereits Bestzeit in der Einzelqualifikation vorgelegt hatte und auch in den jeweiligen Runs ab dem Achtelfinale dominiert hatte, fuhr auch das entscheidende Rennen nach Hause.

Aus für Tschugg wegen Sturz im Regen

Zum engeren Favoritenkreis zählten neben Schäfer auch Deutschlands bester Downhillbiker und Fourcrosser Guido Tschugg, der aber bereits nach der Qualifikation nur noch als Zuschauer bei der Deutschlandpremiere des Red Bull Road Rage dabei sein konnte. Pech hatte der Sieganwärter, der mit der Startnummer 1 als Letzter in der Quali auf die Strecke ging, mit dem einsetzenden Regen, der die anspruchsvolle Strecke zu einer noch größeren Herausforderung werden ließ. Tschugg, der sich von der nassen Fahrbahn nicht beeindrucken ließ, schaffte es trotz Sturz noch auf Platz 44. Für das Achtelfinale der besten 32 Rider reichte es aber nicht.

Am Moritzberg war am Samstag ein dauerhaftes, geschmeidiges Surren zu hören, als einige der besten deutschen Biker den schnellsten Abfahrer über alle Radklassen hinweg unter sich ausmachten. 138 Teilnehmer insgesamt, 95 Männer und 9 Frauen, schossen mit rund achtzig Stundenkilometern Spitzengeschwindigkeit erst durch ein kurvenreiches Waldstück, dann durch zwei Spitzkehren durch Weihersberg bis hin über lang gezogene Kurven über ein breites Feldstück ins Ziel.

Das Besondere am Red Bull Road Rage ist, dass vier Teilnehmer gegeneinander im Fourcross-Stil fahren, aber dabei mit allen Bike-Typen am Rennen teilnehmen können.

Finale Herren

  • 1. SCHÄFER Thomas Ansbach
  • 2. KÖRBER Sebastian Nürnberg
  • 3. LERZER Thomas Hilpoltstein
  • 4. HOFMEIER Stefan Männedorf 

Halbfinale Herren

  • 5. SALADIN Ivan St. Pantaleon
  • 6. AUERSWALD Daniel Hohndorf
  • 7. WACHTER Guido Heroldsberg
  • 8. BEUTEL Tino Höchstadat

Viertelfinale Herren

  • 9.

(Quelle: )

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