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30.11.2008 | 23:37 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: Karl Groß |
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Gravity |
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Enduro Challenge in Hamburg: Format mit Zukunft |
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Am 22. November fand in Hamburg-Harburg eine Enduro Challenge als erster Lauf der so genannten Alleycat-Serie statt. Veranstalter Matthias »Matschi« Faber schickte uns einen Bericht. |
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Hier ist der Bericht von Matthias Faber: Nun war es endlich so weit, alle Teilnehmer hatten sich angemeldet, und wir standen zum Gruppenbild zusammen. Als der Fotograf fertig war, fuhren wir gemeinsam in Richtung Startpunkt der ersten Sonderprüfung. Viel Organisatorisches im VorfeldBeim Berghochfahren schaute ich mich um und sah ein ganze Horde von Bikern, die mit mir zusammen dieses neue Format probieren bzw. erleben und fahren wollten. Es ging mir alles durch den Kopf, von der ersten Idee zu solch einer Challenge bis jetzt. Viele Dinge mussten organisiert werden, ein Flyer, die Zeitnahme und die Strecken mussten gesucht, gefahren und markiert werden. Alles nicht einfach, da es ja kaum Beispiele für die Durchführung und Organisation gab. Aber jetzt war alles vergessen, und wir radelten und radelten zum ersten Start. Das RennformatDas Format ist schnell erklärt: Alle Teilnehmer fahren zusammen los, kommen am Startpunkt der Prüfung an, und jeder muss gegen die Zeit eine neue, für ihn unbekannte Strecke fahren. Nach jeder Prüfung fahren wieder alle gemeinsam zur nächsten Prüfung. Nach drei solcher Prüfungen werden die Zeiten addiert, und der Fahrer mit dem kleinsten Zeitkonto hat gewonnen. Glück mit dem Wetter»Mensch was haben wir doch für ein Glück mit dem Wetter«, meinte ich zu Sandro, der sich mit seinem Dirtjumper den Berg hochquälte. Strahlend blauer Himmel, zirka null Grad, die Strecken in einem fast perfekten Zustand, alles sehr matschig, aber trotzdem sehr gut zu fahren, und die Landschaft mit Schnee bedeckt. Einfach ideal. Bunte MischungAlle Fahrer gaben mächtig Gas und hinterließen ihre ganz eigenen Spuren im Schnee. Was mich neben der doch großen Teilnehmerzahl aber besonders beeindruckte, war die sehr bunte Mischung von verschiedenen Fahrertypen und Bikes. Neben dem typischen XC-Fahrer kam der Downhiller genauso in die Wertung wie eine kleine Gruppe von Dirtjumpskids auf ihren Hardtails ohne Vorderradbremse und Slickreifen. Super fand ich auch die beiden Mädels, die mächtig Gas gaben und so einige Jungs hinter sich ließen. Irgendwie erinnerte mich dieser Knubbel von unterschiedlichen Fahrern an die Anfangszeit des MTB-Sports, wo alle zusammen gefahren sind mit viel Spaß, egal mit welchem Bike, Hauptsache alle zusammen. SiegertrioAm Ende der Challenge waren alle sehr sehr froh und glücklich über diesen tollen Tag. Es gab natürlich auch einen Sieger. So gewann Florian Kemper vor Andre Vogelsang und Malte Dinse. |
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(Quelle: Matthias Faber) |
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