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05.10.2010 | 00:03 h

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Gravity

 

Cameron Zink ist der erste FMB World Tour Champion

Die Red Bull Rampage am Wochenende in Virgin, Utah war ein absolut würdiger Abschluss für die erste Freeride Mountain Bike (FMB) World Tour.

Zinks großer Trick
© Ale DiLullo

Zinks großer Trick
© Ale DiLullo

Zink landet perfekt
© Ale DiLullo

Brandon Semenuk
© Ale DiLullo

FMB-World-Tour Podium
© Ale DiLullo

Brandon Semenuk
© Ale DiLullo

Darren Berrecloth
© Ale DiLullo

Die Fahrer haben die Jury mit den spektakulärsten Sprüngen und Tricks beeindruckt, die man im Gravity-Sport kennt, und das in einem Terrain, dass rauer gar nicht sein könnte. Als der Sram Fahrer Cameron Zink dann den 360 am Oakley »Icon Sender« beim zweiten Lauf landete, war klar, dass keiner mehr diese Leistung schlagen kann.

Der Amerikaner Zink hatte den 360-Drop bereits im ersten Lauf versucht und auch fast gestanden – aber eben nur fast. Dass er nach dem schweren Sturz beim ersten Versuch überhaupt noch mal an den Start ging, war schon unglaublich, und der gestandene zweite Versuch am »Icon Sender« brachte ihm dann neben dem Gesamtsieg auch den »Best Trick« ein.

Wirklich verdient trägt er nicht nur den Red Bull Rampage-Sieg davon, sondern auch den Weltmeistertitel der FMB World Tour. Natürlich war er absolut »stoked« und meinte: »Es fühlt sich unglaublich gut an, der erste FMB World Tour Champion der Mountainbike-Geschichte zu sein. Dieses Wochenende trug ich Ryan Dungeys Signature Goggle. Ryan ist seit kurzem der jüngste AMA Supercross Champion überhaupt, seine Goggle gewinnt einfach immer Championships. Und es hat für mich perfekt funktioniert! Red Bull Rampage, Best Trick und FMB World Tour Champion – alles an einem Wochenende, ich glaub's noch gar nicht.«

Nach einer langen Auszeit wegen einer Knieverletzung konnte Zink in diesem Jahr nur auf ausgewählten Events fahren. »Eine Zeitlang ging es mir echt mies. Es gibt nichts Schlimmeres, als dein ganzes Leben anzuhalten. Aber so war das für mich – denn Biken ist nun mal mein Leben, und bis ich wieder aufs Bike konnte, war das kein Leben für mich«, erzählt er. Umso beeindruckender ist sein Comeback. Nach einer Drittplatzierung beim Chatel Mountain Style ist Zink der erste Fahrer, der den Monster Energy Slopestyle beim Kokanee Crankworx in Whistler und dann auch die Red Bull Rampage im gleichen Jahr gewonnen hat. Zusammen mit einem 18. Platz beim Crankworx Colorado verhalfen ihm diese Siege zum Weltmeistertitel der FMB.

Bereits vor der Red Bull Rampage war klar, dass nur noch Cam Zink und der Commencal-Fahrer Yannick Granieri den Kanadier Brandon Semenuk vom Platz eins der FMB World Tour Rangliste mit einem Sieg in Utah verdrängen können. Als dann Yannick Granieri, der bis vor der Rampage noch auf Platz zwei der Rangliste stand, bereits in den Qualifiern ausschied, war klar, dass die Entscheidung zwischen Zink und dem Trek-Fahrer Semenuk fallen würde.

(Quelle: PM Rasoulution)

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