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11.08.2010 | 12:23 h

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Gravity

 

24h Downhill »Race the Night« powered by Almdudler

Vergangenes Wochenende war es wieder soweit, es sollte wieder ein schlafloses sein. Der vierte 24-Stunden-Downhill zog volle Aufmerksamkeit auf das beschauliche Semmering in Niederösterreich.

Podium beim 24h-DH am Zauberberg
© eye-Sprint.com

LeMans-Start beim 24h-DH am Zauberberg
© eye-Sprint.com

Im Bikepark Zauberberg »battelten« sich 357 Teilnehmer, Pros und Ams aus neun Nationen beim weltweit einzigartigen 24-Stunden Downhill-Rennen um den Sieg und das damit verbundene Prestige.

 

»Durchhalten und überleben«

Gestartet wurde in sauberer LeMans-Manier, und so wurden die ersten 100 Meter gesprintet, bevor es auf den fein säuberlich aufgereihten Bikes so richtig los ging. Die ersten Stunden kämpften die Rider mit Dauerregen, Matsch und »Gatsch«, wie es der ein oder andere ausdrückte. Die Schlammschlacht begann. Dass alles ohne größere Verletzungen ablief, war nicht nur der exzellenten Streckenführung, sondern der vollen Konzentration der Rider zu verdanken. »Durchhalten und überleben«, war die Devise, wenn man danach fragte. Zur späteren Stunde hatte Petrus schließlich Erbarmen, der Regen ließ nach, das Tempo steigerte sich. So wurde die Nacht Vollgas durchgefahren.

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Mystische Atmosphäre am Zauberberg

Die Wolken machten den Nebelschwaden Platz, diese verzogen sich bei Tagesanbruch, und Rider wie Besucher wurden am Sonntagmorgen mit strahlendem Sonnenschein belohnt. Ein spannendes Rennen lieferten sich vom Start an die Österreicher Rene Ableitinger und Daniel Tulla, der Vorjahressieger. Die zwei Landsmänner trugen eine stundenlang anhaltene Battle an der Spitze aus, doch dann konnte Daniel seine Erfahrung aus dem Vorjahr nutzen und baute seinen Vorsprung Runde für Runde aus.

 

Daniel Tulla mit zweitem Sieg in Folge

Physisch waren ihm die Strapazen ins Gesicht geschrieben. Seine Willenskraft: ein Vorbild. Eine längere Pause gönnte sich der Tiroler nicht. 149 Runden später und mit konstant schnellen Rundenzeiten von durchschnittlich 3:56 Minuten, 402,3 gefahrenen Downhill-Kilometern und einer reinen Abfahrszeit von 9:47:58 Stunden konnte Daniel Tulla schließlich mit drei Abfahrten Vorsprung auf Rene Ableitinger seinen zweiten Sieg in Folge feiern. Neben Daniel legte auch das Team »Freeride Kosice1« in der Vierer-Wertung eine beachtliche Leistung hin und zwar insgesamt 156 Abfahrten – neuer Rekord.

Ohne den Event überzubewerten: Nichts ist schöner als sagen zu können: »Endlich mal wieder ein Event von Ridern für Rider!«

Der Web-Clip zum 24-Stunden-Rennen: http://video.mpora.de/watch/heTqFJaRz/

(Quelle: Simone Felsberger – Mpora.de)

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