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08.09.2010 | 18:56 h |
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Redaktion: |
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Teamreports |
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Lexware Racing: Mit vier WM-Medaillen zurück in die Heimat |
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Mit vier Weltmeisterschafts-Medaillen im Gepäck sind die Sportler des Lexware Racing Teams am Montag wieder in Deutschland gelandet. Äußerst erfolgreiche Titelkämpfe in Mont-Sainte-Anne (Kanada) liegen damit hinter dem Team aus dem Dreisamtal. |
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Weltmeisterin wurde Pauline Ferrand Prevot (Frankreich). Schelb macht es spannend und holt BronzeJulian Schelb sorgte mit der Bronzemedaille im Juniorenrennen für das vierte Edelmetall für das Lexware Racing Team. Damit konnte der Münstertäler die Erwartungen der Experten, die in ihm einen festen Medaillenkandidaten sahen, eindrucksvoll bestätigen, auch wenn er es lange Zeit sehr spannend machte. Nach einem guten Start führte Schelb die Spitzengruppe nach der ersten von sechs Runden an. In der dritten Runde entwischte jedoch der Dauerkonkurrent und spätere Weltmeister Michiel Van der Heijden (Niederlande) und Schelb verlor nach einem Sturz den Anschluss an die Verfolgergruppe. Doch in der vorletzten Runde konnte der Münstertäler wieder zum bis dato Drittplatzierten Maximilian Vieider (Italien) aufschließen und sich in der Schlussrunde an einem Anstieg entscheidend vom Italiener absetzen. „Als ich zu ihm aufgefahren bin, habe ich gesehen, dass ich am Berg stärker bin als er. Deshalb habe ich dann im Anstieg angegriffen. Ich bin überglücklich mit Bronze. Jetzt fahre ich mit zwei Medaillen nach Hause, wer hätte das gedacht“, kommentierte Schelb. Silber sicherte sich der Franzose Julien Trarieux. Fleschhut mit Pech im U23-RennenErnüchternd fiel hingegen das U23-Rennen für das Lexware Racing Team aus. Marcel Fleschhut wurde beim Sieg von Mathias Flückiger (Schweiz) 22., Markus Bauer und Fabian Strecker kamen auf die Plätze 30 und 47. Fleschhuts Ergebnis wird jedoch bei einem Blick auf die Rundenzeiten relativiert, auch wenn sich der DM-Dritte davon nichts kaufen kann. Nach Pech in der Startphase, als ihm im Startgetümmel die Kette vom Ritzel fiel und er dadurch nur als 37. die Startrunde beendete, kämpfte sich Fleschhut mit Top-Rundenzeiten auf Rang 12 vor. Dass er dabei die viert-, siebt- und neuntschnellste Rundenzeit hinlegte, zeigt, dass eine Platzierung unter den Top10 im Bereich des Möglichen gewesen wäre. Doch in der letzten Runde riss er sich an einer Felskante das Schaltwerk ab und musste die letzten Kilometer bis ins Ziel rennen. Dadurch rutschte er noch bis auf Platz 22 zurück. „Ich hatte super Beine. Ohne Defektpech wäre heute einiges möglich gewesen“, resümierte ein enttäuschter Fleschhut nach dem Rennen. |
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(Quelle: PM Lexware Racing Team - Sebastian Eckmann) |
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