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02.05.2010 | 16:30 h

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Erhard Goller & kg

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Cross-Country

 

Weltcup Houffalize: Hermida vor Fumic und Kurschat

+++ Update Fotos +++ Zwei deutsche Fahrer in den Top-3: Manuel Fumic und Wolfram Kurschat sorgten für einen historischen Tag im deutschen MTB-Sport. Den Sieg holte Jose Hermida, nachdem Fumic vier von fünf Runden lang das Rennen als Solist angeführt hatte.

Houffalize-Podium: Kulhavy, Fumic, Hermida, Kurschat, Näf (v.l.)
© EGO-Promotion-Maasewerd

Start Herren
© Armin M. Küstenbrück

Start Herren
© Marius Maasewerd

Manuel Fumic ging sofort in Führung
© Armin M. Küstenbrück

Hermida holt auf
© Armin M. Küstenbrück

Schwierige Bedingungen: Downhill in Houffalize
© Armin M. Küstenbrück

Wolfram Kurschat wieder extrem stark in Houffalize
© Armin M. Küstenbrück

Hermida war nicht zu bremsen
© Armin M. Küstenbrück

Hermida zelebriert seinen Erfolg
© Marius Maasewerd

Hermida zelebriert seinen Erfolg
© Marius Maasewerd

Manuel Fumic kommt ins Ziel
© Marius Maasewerd

Kurschat und Fumic beglückwünschen sich
© Michael Heinrich

Manuel Fumic feiert
© Armin M. Küstenbrück

Manuel Fumic und Wolfram Kurschat haben beim Mountainbike-Weltcup im belgischen Houffalize die Plätze zwei und drei belegt. Geschlagen wurde das Duo nur vom Spanier José Hermida, der nach 31,82 Kilometern in 1:44:19 Stunden seinen sechsten Weltcupsieg feierte. Fumic hatte 57 Sekunden und Kurschat 1:25 Minuten Rückstand.

Fumic: »Einfach durchgezogen«

Ein solches Ergebnis hat es für die deutschen Herren seit über 15 Jahren nicht mehr gegeben. Manuel Fumic war es, der auf regennassem Boden bei der 18. Auflage des Ardennenklassikers sofort nach dem Start die Initiative übernahm. Der Kirchheimer kam nach der Startsteigung als Erster oben an, zehn Meter hinter ihm Wolfram Kurschat, und baute den Vorsprung in der Abfahrt auf zehn Sekunden aus. »Ich wollte gar nicht so früh in Führung gehen, aber mir ging es richtig gut. Und als ich dann vorne war und der Vorsprung auf 20 Sekunden anwuchs, da habe ich einfach durchgezogen«, erzählte Fumic.

Kulhavy brachte die Favoriten ins Straucheln

Während Wolfram Kurschat als schärfster Verfolger in den Anstiegen den Abstand zwar immer etwas verkürzen konnte, in den Downhill-Passagen jedoch Zeit verlor, wuchs Fumics Zeitbudget auf 40 Sekunden an. Derweil kam Hermida von hinten immer näher heran. Er und weitere Mitfavoriten waren am Start durch ein Pedalmissgeschick des Tschechen Jaroslav Kulhavy in einen Sturz verwickelt und mussten mit Rückstand das Rennen aufnehmen.

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Hermida war an diesem Tag der stärkste Fahrer, erreichte Fumic Ende der vorletzten Runde und hängte ihn wenig später ab. Fumic sicherte den zweiten Rang und war danach überglücklich. »Die ganze Zeit alleine vorne zu sein hat viele Körner gekostet. Aber gegen Hermida zu verlieren, ist keine Schande. Ich bin stolz, hier in Houffalize beim Klassiker Zweiter zu werden«, sagte Manuel Fumic.

Kurschat eine Runde im Blindflug

Wolfram Kurschat berichtete im Ziel von einem speziellen Problem, das er drei Runden vor Schluss hatte. Er wollte seine Brille tauschen, der Brillenträger bekam aber eine ohne optische Gläser gereicht. »Ich musste eine Runde lang die Downhills laufen. In den Anstiegen habe ich versucht, möglichst Druck zu machen, aber ich habe da natürlich viel Zeit verloren«, erklärte Kurschat. Nachdem der Neustädter wieder den Durchblick hatte, fuhr er noch von Rang fünf auf drei.

(Quelle: Erhard Goller – live aus Houffalize)

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