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02.11.2011 | 11:41 h

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Teamreports

 

Ultra Sports Rose Racing Team: Nur ein Finisher-Trikot

Simon Gegenheimer musste aufgrund schlimmer werdenden Beschwerden auf der sechsten Etappe den Brasilride frühzeitig beenden. Steffen Thum fuhr alleine weiter und konnte somit noch ein Finisher-Trikot für das ULTRA SPORTS ROSE RACINGTEAM

Nach sieben Etappen, 550 Kilometern und 24 Stunden Radrennen ist der Brasilride-2011 für das ULTRA SPORTS ROSE RACINGTEAM Geschichte. Leider konnte die gute Gesamtplatzierung auf den letzten beiden Etappen nicht weiter verteidigt werden, da zu den Muskelbeschwerden von Simon Gegenheimer auf dem sechsten Tagesabschnitt auch noch ein Magenproblem kam. Er versuchte nach dem Start noch alle Kraftreserven zu mobilisieren, musste jedoch am Ende feststellen, dass es nicht mehr vertretbar ist, weiter zu fahren. Bei Rennkilometer 50 von 130 nahm ihn dann der Rennarzt aus Sicherheitsgründen aus dem Fahrerfeld. Steffen Thum begleitete seinen Teamkollegen bis zur besagten Feedzone, wo die schwere Entscheidung über die Aufgabe viel und kämpfte danach noch alleine weiter, um wenigstens ein symbolisches Finisher-Trikot für das Racingteam sicher zu stellen.


Jetzt akklimatisieren sich die beiden Racingteamfahrer noch zwei Tage, bevor es wieder auf die Ostalb geht. Vor ihrem Rückflug konnten wir Steffen und Simon noch zu ihrer Einschätzung über das abenteuerliche Event in Brasilien fragen:

Steffen, wie siehst du euer Abschneiden in Brasilien?
Steffen Thum: „Wir haben hier eine tolle Show geboten. Der Etappensieg, die Tage im gelben Leader-Trikot, da haben wir schon zeigen können, dass wir nicht zu Unrecht unter den Top fünf der Marathon-Weltrangliste stehen. Dass bei Simon am Ende die Gesundheit vor einem Gesamtranking steht, das ist meiner Ansicht nach genau richtig. Wir wollen schließlich auch 2012 wieder Rennen gewinnen. Jetzt heißt es aber erstmal noch zwei Tage ab an den Stand und ein bisschen im Paradies relaxen“.

Simon, was siegt bei dir: die Enttäuschung, dass du nicht bis zum Ende durchfahren konntest oder die Freude über das Erreichte?
Simon Gegenheimer: „Es ist immer eine Enttäuschung, wenn man nicht bis ganz ins Ziel kommt. Aber ich weiß, ich habe gekämpft bis an die Grenzen meines Körpers und darf mir somit keinen Vorwurf machen. Das ganze Jahr 2011 war für mich enorm, Steffen und ich haben so vieles erreicht, ich bin erst 23 Jahre und muss an der einen oder anderen Stelle einfach noch ein bisschen dazulernen. Alles in Allem bin ich happy und freue mich jetzt schon, 2012 wieder vollkommen fit mit Steffen am Start zu stehen“.

 

(Quelle: )

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