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05.10.2009 | 12:38 h |
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Redaktion: Armin M. Küstenbrück |
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Cyclocross |
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Cross-Weltcup: Deutsche schlagen sich wacker in Treviso |
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Obwohl weder Kupfernagel, Walsleben noch Birkenfeld in Norditalien waren, konnte der BDR eine gar nicht so schlechte Bilanz ziehen. Als große Überraschung erwies sich Elisabeth Brandau (Haibike). |
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Auch Daphny van den Brand hat sich wie Compton und Brandau auf dem Mountainbike auf die Cross-Saison vorbereitet – allerdings nicht ganz freiwillig: »Ich hatte im Sommer kein Straßen-Team, deswegen entschloss ich mich, Marathons und Etappen-Rennen auf dem Mountainbike zu fahren.« Es scheint ihr nicht geschadet zu haben. Bei der Trans-Germany traf sie übrigens auf Elisabeth Brandau – und begeisterte diese wieder für den Cross-Sport ... Deutsche Herren beachtlichAuch die deutschen Herren schlugen sich in Abwesenheit von Philipp Walsleben und René Birkenfeld wacker. Bester wurde auf Rang 27 der U23-Vizeweltmeister Christoph Pfingsten (KED-Bianchi), ihm folgten auf Rang 36 der ehemalige Deutsche Meister Johannes Sickmüller (Stevens) und auf Rang 39 Sascha Wagner. Dabei war Pfingsten mit seinem 27. Platz gar nicht so zufrieden: »Mit der Hitze komme ich überhaupt nicht zurecht«, so der 21-jährige Potsdamer. Hitze – bei einem Cross-Rennen?Ja, der frühe Weltcup-Auftakt in Norditalien macht’s möglich: statt, Matsch, Kälte und Nässe standen in Treviso Staub und Temperaturen um 25 Grad auf dem Programm: »Ich glaub, ich habe eine Staublunge«, hatte schon ein U23-Fahrer ins Mikrofon gehustet. Und auch Marcel Meisen hatte nach seinem Rennen völlig ausgepowert und mit staubverschmiertem Gesicht ergänzt: »Cross bei diesem Wetter geht ja gar nicht.« Sascha Wagner hingegen sah seine Ziele in seinem zweiten Elite-Worldcup erreicht: »Top-50 und nicht überrundet«, freute er sich über seinen 39. Platz. Niels Albert souveränMit dem Ausgang des Rennens hatten die Deutschen allerdings nichts zu tun. Dem Elite-Rennen drückte von Anfang an der belgische Weltmeister Niels Albert seinen Stempel auf. Bereits nach zwei Runden betrug das Zeitpolster des Ausnahme-Sportlers rund eine halbe Minute, und er konnte diesen Vorsprung souverän ausbauen und ins Ziel bringen. Am Ende war die Lücke auf den zweitplatzierten Tschechen Zdenek Stybar auf 42 Sekunden angewachsen. Dritter wurde der Belgier Klaas Vantornout. Auch wenn die Belgier zwei Plätze auf dem Podium stellten: Möglicherweise bricht deren Vormacht-Stellung ein wenig ein. Fünf Tschechen (von denen ein Großteil im Dienst belgischer Profiteams steht) im besten Dutzend rufen nach einer Wachablösung – stehen ihnen doch gerade mal zwei Belgier gegenüber, dazu noch je zwei Niederländer und Franzosen und ein Schweizer. Ob das aber über einen längeren Zeitraum so bleibt, wird die Saison zeigen. U23: Weber und Quast in den Top-20Zum positiven Gesamtbild der Deutschen trugen auch die U23-Fahrer bei. So belegte der deutsche U23-Meister Sascha Weber den guten elften Rang, und sein Stevens-Team-Kollege Ole Quast kam immerhin auf Rang 16 – und hatte dabei gerade mal 76 Sekunden Rückstand auf den slowakischen Sieger Robert Gavenda. |
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(Quelle: ---) |
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