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31.01.2010 | 15:11 h |
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Redaktion: Karl Groß |
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Cyclocross |
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Cross-WM Elite Herren: Zdenek Stybar mit Solo-Sieg |
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Der Tscheche Zdenek Stybar siegte vor heimischem Publikum beim WM-Rennen in Tabor mit einem erstaunlichen Parforce-Ritt vor den Belgiern Klaas Vantornout und Sven Nys. |
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Belgier und Tschechen hatten einen guten Start beim WM-Rennen auf der vereisten Strecke von Tabor, und Zdenek Stybar zeigte gleich seine Ambitionen auf den Heimsieg. Aber er stolperte dann eher in dieses Rennen, für das er sich so viel vorgenommen hatte. Schon in der ersten Runde musste er ins Depot wegen Problemen an seinen Pedalen, kehrte aber bald an die Spitze zurück. -------------------------------------------------------------
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Dort hatte der enorm starke Schweizer Christian Heule die Initiative ergriffen, Stybar nahm sie ihm aber schnell ab und setzte sich vor den Schweizer. In einer engen Kurve allerdings erlaubte sich Styber einen zweiten »Ausrutscher«, sein Hinterrad brach aus. Wieder übernahm Heule die Frontposition, aber von nun an war Stybars Pechkonto aufgebraucht. Durch seinen Weltcup-Gesamtsieg mit einer gehörigen Portion Selbstvertrauen ausgestattet, powerte der Tscheche zwei Minuten später wieder an die Spitze, trat aufs Gaspedal und war von da an bis ins Ziel ungefährdet ganz alleine vorne. Dahinter war zunächst Superstar Sven Nys der erste Verfolger, und er versuchte es sogar mit Bunnyhops über die künstlichen Hürden, was er jedoch nach einigen haarigen Ausrutschern auf der Strecke nur noch einmal wiederholte. In der Verfolgungsarbeit wechselten sich mit ihm der Tscheche Martin Bina und Nys' Landsmann Klaas Vantornout ab, der schon in der Anfangsphase des Rennens das Feld kurzzeitig angeführt hatte. Vantornout erwies sich letztlich als der stärkste Fahrer in der Verfolgergruppe, er reduzierte zum Schluss auch den Vorsprung des Siegers auf zirka 20 Sekunden. Stybar indes blickte sich vor dem Zieleinlauf auf einer hohen Holzbrücke nach seinen Verfolgern um und schüttelte ungläubig den Kopf, als er den Rückstand von Vantornout sah. Als strahlender Sieger von den Fans in seinem Heimatland gefeiert, beendete er die lange Siegesserie der Belgier bei WM-Rennen der Elite-Herren. Mit vier Fahrern in den Top-Ten waren zudem die Tschechen die stärkste Nation dieses Weltmeisterschaftsrennens – auch das ein Schlag ins Gesicht der Belgier. Beinahe hätte auch noch Martin Bina dem belgischen »Denkmal« Sven Nys die Bronzemedaille weggeschnappt, aber Routinier Nys war auf der Hut und sprintete den jungen Tschechen schon zu Beginn der langen Zielgeraden kaputt. Die – nach der frühen Abreise von Philipp Walsleben – beiden verbliebenen deutschen Teilnehmer, Christoph Pfingsten und Johannes Sickmüller, hatten mit dem Kampf vorne nichts zu tun. |
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(Quelle: ---) |
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