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01.02.2009 | 15:43 h

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Redaktion:

Karl Groß

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Cyclocross

 

Cross-WM Elite Herren: Albert siegt mit Soloritt

Mit einer beeindruckenden Solovorstellung fast über die komplette Renndistanz gewann der U23-Weltmeister des letzten Jahres nun gleich seinen ersten Elite-Titel – mit knapp unter 30 km/h Durchschnittsspeed.

Niels Albert siegt
© Armin M. Küstenbrück

Start Manner, Al vorne
© Armin M. Küstenbrück

Albert führt
© Armin M. Küstenbrück

Verfolgergruppe
© Armin M. Küstenbrück

Voss und Birkenfeld
© Armin M. Küstenbrück

Voss kämpft sich nach vorne
© Armin M. Küstenbrück

Verfolger Nys und Vantournout
© Armin M. Küstenbrück

Paul Voss
© Armin M. Küstenbrück

Albert mit Medaille
© Armin M. Küstenbrück

Podium Männer
© Armin M. Küstenbrück

Podium Männer
© Armin M. Küstenbrück

UCI-Mann Beat Wabel (r.) im Streit mit der Security
© Armin M. Küstenbrück

Die Silbermedaille sicherte sich der ebenfalls noch sehr junge Tscheche Zdenek Stybar, der Albert konstant als Soloverfolger hinterherfuhr, ihn aber nie erreichte. Bronze ging an Superstar Sven Nys, der wieder einmal sein Traumziel verfehlte und weiß, dass es bei diesen starken jungen Nachfolgern in Zukunft für ihn umso schwieriger wird, ein zweites Mal Elite-Weltmeister zu werden. Mit sechs Fahrern unter den ersten zehn dominerte Belgien das Männerrennen. Bis dahin hatte die führende Cross-Nation in Hoogerheide allerdings keine einzige WM-Medaille verbuchen können. Mit einem Schnitt von knapp unter 30 km/h werteten viele diese Cross-WM als ein verkapptes Straßenrennen. 

Paul Voß mit Reifendefekt

Großes Pech für Paul Voß. Im Eliterennen der Cross-WM von Hoogerheide musste der Milram-Profi in der siebten von zehn Runden wegen eines Reifendefekts aufgeben. Zu diesem Zeitpunkt lag der 22-jährige Bielefelder auf Rang 15, noch vor Titelverteidiger Lars Boom (Niederlande), den ein technischer Defekt weit zurückwarf. »Die Top-Ten waren in greifbarer Nähe«, war Voß nach dem WM-Rennen der Männer frustriert. Auf der Leistung von Hoogerheide aber will er aufbauen: »Bei der Heim-WM in St. Wendel 2011 will ich um die Medaillen mitfahren«, so Voß, der bei der WM erst sein siebtes Cross-Rennen der Saison bestritt.

Top-30: Birkenfeld zufrieden

Zufrieden war hingegen René Birkenfeld (Dresden). »Ein Platz unter den ersten dreißig war mein Ziel. Ich denke, als 28-ster habe ich meine WM-Nominierung gerechtfertigt«, meinte Birkenfeld, der sich noch als Halb-Profi in der Cross-Szene behauptet: »Bis St. Wendel soll der Radsport aber ein Fulltime-Job sein.« In St. Wendel findet 2011 erneut die Weltmeisterschaft der Querfeldein-Fahrer statt. 

Ergebnis:

  1. Niels Albert (BEL)
  2. Zdenek Stybar (CZE)
  3. Sven Nys (BEL)
  4. Bart Wellens (BEL)
  5. Francis Mourey (FRA)
  6. Kevin Pauwels (BEL)
  7. Sven Vanthourenhout (BEL)
  8. Simon Zahner (SUI)
  9. Steve Chainel (FRA)
  10. Klaas Vantornout (BEL)
  11. Marco Aurelio Fontana (ITA)
  12. Thijs Al (NED)
  13. Enrico Franzoi (ITA)
  14. Jonathan Lopez (FRA)
  15. Christian Heule (SUI)
  16. Gerben De Knegt (NED)
  17. Petr Dlask (CZE)
  18. Kamil Ausbuher (CZE)
  19. Erwin Vervecken (BEL)
  20. Lars Boom (NED)

Weitere:

  • 22. Marcel Wildhaber (SUI)
  • 23. Jose Antonio Hermida (ESP)
  • 28. Rene Birkenfeld (GER)
  • 42. Peter Presslauer (AUT)
  • DNF Paul Voß (GER)

Hier unser kurzer Liveticker:

  • 14:34 Thijs Al, Sven Nys und Lars Boom zeigen sich nach dem Start gleich vorne. Die Damen fuhren einen Durchschnitt von über 26 km/h, bei den Herren sieht das jetzt alles noch um einiges schneller aus.
  • 14:47 Es ist so voll mit Zuschauern in Hoogerheide, dass aus Sicherheitsgründen niemand mehr die Strecke überqueren darf. Blauer Himmel über Hoogerheide.

(Quelle: Armin M. Küstenbrück – Live aus Holland)

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