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05.10.2009 | 12:38 h |
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Redaktion: Armin M. Küstenbrück |
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Cyclocross |
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Cross-Weltcup: Deutsche schlagen sich wacker in Treviso |
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Obwohl weder Kupfernagel, Walsleben noch Birkenfeld in Norditalien waren, konnte der BDR eine gar nicht so schlechte Bilanz ziehen. Als große Überraschung erwies sich Elisabeth Brandau (Haibike). |
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Die Vorzeichen für den Weltcup-Auftakt der Querfeldein-Spezialisten in Treviso standen aus Sicht der Deutschen nicht besonders gut: Hanka Kupfernagel und Paul Voß hatten sich nach einer langen Straßensaison entschieden, erst im November in den Cyclo-Cross-Zirkus einzusteigen, U23-Weltmeister Philipp Walsleben laboriert seit Wochen an einer Infektion mit Lamblia-Parasiten und ist weit entfernt von seiner Vorjahresform, und René Birkenfeld muss nach einer akuten Thrombose und einer partiellen Lungenembolie sogar über ein vorzeitiges Karriere-Ende nachdenken. Und den Junioren wollte man die weite Anreise nach Italien erst gar nicht zumuten. Wiedereinsteigerin Brandau auf Rang neunDoch diejenigen der deutschen Cross-Sportler, die nach Italien gereist waren, schlugen sich wacker – allen voran die 23-jährige Haibikerin Elisabeth Brandau. Die Deutsche Marathon-Meisterin 2008 bestritt in Treviso ihr erstes Cross-Rennen seit sieben Jahren – damals war sie noch Jugend-Fahrerin gewesen und im Sommer Straßenrennen gefahren. Mittlerweile ist sie erfolgreich ins Offroad-Lager gewechselt, fährt Mountainbike-Etappen-Rennen genauso wie Marathons und gehört auch der Nationalmannschaft über die Olympische Distanz an: »Bei Marathons muss man vier Stunden schnell fahren können, im Cross-Country zwei Stunden – dann werde ich im Cross wohl auch 40 Minuten schnell fahren können«, lachte sie nach dem Zieleinlauf. Siegerin Compton: »Meine Leidenschaft ist das Cross«Und sie konnte es tatsächlich: Auf dem staubtrockenen und damit sehr schnellen Kurs von Treviso belegte Brandau den beachtlichen neunten Platz. Siegerin war wie Brandau ebenfalls eine Offroad-Spezialistin: Katherine Compton aus den USA, die seit dem Sommer an einigen MTB-Weltcups und der Weltmeisterschaft in Australien teilgenommen hatte. »Aber meine Leidenschaft ist das Cross«, betonte die 30-Jährige aus Colorado, die seit dieser Saison auf Rädern der deutschen Bikeschmiede Stevens unterwegs ist. Compton hatte bereits früh angegriffen, »um zu testen, wie fit die Konkurrenz ist«. Dabei wusste sie sich selbst gar nicht so recht einzuschätzen: »Es hätte auch sein können, dass mich die anderen wieder einholen. Aber beim ersten Rennen wäre das nicht so schlimm gewesen«, sagte sie mit dem Lächeln einer Siegerin. Van den Brand inspiriert BrandauZunächst konnte die Niederländerin Daphny van den Brand noch folgen, doch bald ließ sich die Ex-Europa- und Weltmeisterin wieder zurückfallen: »Ich war letzte Woche krank und wollte nichts riskieren. Mir war es wichtig, das Rennen gesund zu überstehen und viele Punkte für die Gesamtwertung zu sammeln«, berichtete Van den Brand in der anschließenden Pressekonferenz über ihre Zielsetzung in Treviso. Gemeinsam mit der Französin Christel Ferrier-Bruneau (3.) organisierte sie die Verfolgung, aber Compton war in Treviso nicht mehr einzuholen. |
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(Quelle: ---) |
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