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01.09.2010 | 19:05 h

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Redaktion:

Erhard Goller

 
 
 

Cross-Country

 

WM: Staffel-Silber fürs deutsche Team, Gold für die Schweiz

Dem deutschen Mountainbike-Team ist bei der MTB-Weltmeisterschaft in Mont Sainte Anne, Kanada ein starker Auftakt gelungen. Im Teamwettbewerb holte die Staffel um Olympiasiegerin Sabine Spitz hinter der Schweiz und vor Tschechien die Silbermedaille.

Schlussfahrer Marcel Fleschhhut
© Armin M. Küstenbrück

 

Für das deutsche Staffel-Quartett lief beim Team-Wettbewerb alles rund. Startfahrer Manuel Fumic (Kirchheim/T.) wechselte direkt hinter dem Italiener Marco Fontana auf Junior Julian Schelb (Münstertal). Der musste zwar den tschechischen U23-Fahrer Ondrej Cink vorbei ziehen lassen, kam aber gemeinsam mit dem Schweizer Junior Roger Walder zum Wechsel.

Sabine Spitz fuhr eine sehr starke Runde, überholte die Tschechin Katerina Nash, ließ Europameisterin Katrin Leumann aus der Schweiz 30 Sekunden hinter sich und wechselte an zweiter Position mit 1:15 Minuten Rückstand auf die Franzosen, die aber zum Schluss mit Cecile Ravanel die Dame aufgestellt hatten.

U23-Fahrer Marcel Fleschhut hatte den Rückstand auf Frankreich nach der Hälfte der 4,7 Kilometer langen Runde egalisiert und fuhr an erster Stelle als der Schweizer Weltklassefahrer Ralph Näf heran gestürmt kam.

Marcel Fleschhut versuchte sich zwar zu wehren, konnte seinem Trainingsgefährten Näf aber nicht Paroli bieten.

So überquerte der Mosbacher mit 18 Sekunden Rückstand auf Näf als Zweiter die Ziellinie und sicherte dem BDR die erste Medaille bei einem WM-Teamwettbewerb überhaupt.

»Das ist sicher was Spezielles. Nach den vielen Enttäuschungen in den vergangenen Jahren habe ich eigentlich gesagt, das ist meine letzte Team-WM, aber jetzt überlege ich mir das noch einmal«, erklärte Sabine Spitz, für die beste Teilzeit aller Damen gemessen wurde.

Manuel Fumic sprach von einem »großen Motivationsschub« für die ganze Mannschaft. »Vizeweltmeister, das hört sich doch gut an«, sagte er grinsend.

Für Julian Schelb war der Erfolg »unglaublich«, und Marcel Fleschhut konnte sein Glück kaum fassen: »Es war eine große Ehre für mich, den Schluss fahren zu dürfen, und ich habe den Druck schon gespürt. Die anderen sind alle gut gefahren, und ich wollte es gut nach Hause bringen. Jetzt bin ich überglücklich«, so Fleschhut. 

(Quelle: ---)

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