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21.09.2009 | 10:19 h

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Redaktion:

Erhard Goller

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Cross-Country

 

Weltcupfinale: Hermida siegt, Milatz & Kurschat in Top-Ten

Der Spanier Jose Antonio Hermida siegte nach hartem Kampf beim Weltcupfinale in Schaldming vor seinem überraschend starken Landsmann Ruben Ruzafa und dem Schweizer Mathias Flückiger. Milatz auf Rang neun, Kurschat auf zehn.

Jose Hermida beim Rennen in Schaldming
© Armin M. Küstenbrück

Start Herren
© Armin M. Küstenbrück

Führungsgruppe mit Näf, Vogel, Absalon, Hermida und Vuillermoz
© Armin M. Küstenbrück

Absalon, Näf und Vuillermoz
© Armin M. Küstenbrück

Moritz Milatz überzeugt mit dem neunten Platz
© Armin M. Küstenbrück

Wolfram Kurschat: Mit Defektpech zum Schluss auf den zehnten Platz
© Armin M. Küstenbrück

Weltcup in Schladming
© Armin M. Küstenbrück

Hermida beim Zieleinlauf
© Armin M. Küstenbrück

Der Jubel des Siegers
© Armin M. Küstenbrück

Siegerehrung: Schurter, Ruzafa, Hermida, Flückiger, Vuillermoz (v.l.)
© Armin M. Küstenbrück

Siegerehrung: Ruzafa, Hermida, Flückiger (v.l.)
© Armin M. Küstenbrück

Bestes Team: Multivan-Merida
© Armin M. Küstenbrück

Die Gesamtsieger 2009: Burry Stander (U23) und Julien Absalon
© Armin M. Küstenbrück

Gesamtsiegerehrung (v.l.): Näf (4.), Hermida (2.), Absalon (1.), Stander (3.), Schurter (5.)
© Armin M. Küstenbrück

Der Spanier José Hermida holte sich beim Weltcupfinale in der olympischen Cross-Country-Disziplin seinen zweiten Saisonsieg. Er gewann nach 33,6 Kilometern in 1:40:42 Stunden mit 30 Sekunden Vorsprung auf seinen Landsmann Ruben Ruzafa und 1:26 Minuten vor dem Schweizer Mathias Flückiger.  Die besten Deutschen waren Moritz Milatz (Freiburg) und Wolfram Kurschat (Neustadt/W.) auf den Plätzen neun (+3:15) und zehn (3:26).

Versöhnlicher Ausklang für die Deutschen

Die deutschen Cross-Country-Biker sorgten in Schladming für einen versöhnlichen Saisonabschluss. Moritz Milatz erwischte an der »Planai« keinen guten Start und benötigte eine Runde, um in seinen Rhythmus zu finden. Überdies verzeichnete er einen Sturz, so dass er erst an 29. Position zum ersten Mal an die Zeitmessung kam. Dann ging es für ihn aber stetig nach vorne. »Das ist ein positiver Saisonabschluss und gut für die Motivation im Wintertraining«, meinte Milatz.

Kurschat mit gutem Start

In der letzten Runde konnte er noch den Deutschen Meister Wolfram Kurschat überholen. Der hatte einen ungewohnt guten Start erwischt und sich dann an achter Position festgesetzt. Am Berg rückte er einer dreiköpfigen Gruppe vor ihm wiederholt auf den Leib, doch in den Downhill-Passagen verlor er wieder etwas Zeit.
In dem Trio vor ihm lag auch Weltmeister Nino Schurter (Schweiz), den er hätte hinter sich lassen müssen, um sich noch den fünften Rang in der Gesamtwertung zu sichern.

»Schleicher« vor der letzten Runde

Olympiasieger Julien Absalon (Frankreich) schied an zweiter Stelle liegend mit Defekt aus, so dass Kurschat auf Rang sieben vorrückte. Der Generalangriff von Kurschat blieb jedoch aus, weil er einen so genannten »schleichenden« Hinterraddefekt hatte und so in den Kurven keinen Grip mehr fand. Eingangs letzter Runde musste er das Hinterrad wechseln, so dass er zwei Positionen einbüßte und dann auch noch Milatz passieren lassen musste.

Kurschat Sechster der Gesamtwertung

»Schade, heute ging es richtig gut. Ich hätte die Gruppe vor mir noch angreifen können«, ärgerte sich Kurschat, der aber mindestens Dritter hätte werden müssen, um Schurter noch von Gesamtrang fünf zu verdrängen. Schurter wurde mit 1:52 Minuten Rückstand auf Hermida Vierter. Als Sechster der Gesamtwertung verbuchte Wolfram Kurschat dennoch das beste Gesamtresultat für einen männlichen deutschen Cross-Country-Biker seit Lado Fumic 2003. Moritz Milatz schob sich im Endklassement noch auf Rang 13.
 
Überraschend stark präsentierte sich Jochen Käß (Weil im Schönbuch). Im zweiten Rennen nach seinem Armbruch fuhr er mit 5:31 Minuten Rückstand auf Platz 20. Auch der 24-jährige Robert Mennen (Nörvenich) zeigte mit dem besten Weltcup-Resultat seiner Karriere, Rang 27 (+6:56), eine überaus ansprechende Leistung.

Ergebnisse:

  1. Jose Antonio Hermida ESP 1.40:42 Std.
  2. Ruben Ruzafa ESP +0:30
  3. Mathias Flückiger SUI +1:26
  4. Nino Schurter SUI +1:52
  5. Alexis Vuillermoz FRA +1:58
  6. Jean-Christophe Peraud FRA +2:25
  7. Roel Paulissen BEL +2:29
  8. Sergio Mantecon Gutierrez ESP +2:41
  9. Moritz Milatz GER +3:15
  10. Wolfram Kurschat GER +3:26
  11. Cedric Ravanel FRA +3:51
  12. Christoph Sauser SUI +4:04
  13. Lukas Flückiger SUI +4:05
  14. Inaki Lejaretta ESP +4:06
  15. Burry Stander RSA +4:23
  16. Guillaume Vinit FRA +4:28
  17. Carlos Coloma ESP +4:36
  18. Fabian Giger SUI +5:10
  19. Oliver Beckingsale GBR +5:16
  20. Jochen Käß GER +5:31
    ...
    27.

(Quelle: ---)

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