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02.09.2010 | 20:01 h

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Redaktion:

Erhard Goller

 
 
 

Cross-Country

 

U23-WM Eiberweiser nach Defekt auf 24, Engen siegt

Die Schwedin Alexandra Engen vom Freiburger Rothaus-Cube-Team hat bei der Mountainbike-Weltmeisterschaft in Mont Sainte Anne, Kanada den Titel in der U23-Klasse gewonnen. Mona Eiberweiser aus Deggendorf belegte nach einem Defekt an der Schaltung nur Rang 24.

Podium U23w
© Marius Maasewerd

Eiberweiser in einer schwierigen Abfahrt
© Marius Maasewerd

Start U23w
© Armin M.Küstenbrück

Eiberweiser repariert
© Marius Maasewerd

Alexandra Engen
© Marius Maasewerd

 

Mona Eiberweiser schien auf einem guten Weg die angepeilte Top-Ten-Platzierung zu verwirklichen. Nach einem „verschlafenen Start“ (Eiberweiser) kam sie gut ins Rennen und schob sich bis kurz vor Ende der ersten kompletten Wettkampfrunde auf Rang elf. Zehn Sekunden fehlten noch auf Platz zehn, doch dann blieb sie an einem großen Stein hängen. Der Sturz war zu verschmerzen, doch gleichzeitig riss das Schaltauge ab.

Eiberweiser rannte zur nächsten Technischen Zone wo die BDR-Mechaniker Peter Weiss und Martin Welz das Teil zwar in Rekordzeit von zwei Minuten austauschten, doch da war die Deggendorferin bereits auf Platz 27 zurück gefallen. In der Folge hatte sie Mühe ihren Rhythmus wieder zu finden.

So blieb mach 21,4 Kilometern nur Platz 24 mit einem Rückstand von 15:58 Minuten auf Alexandra Engen (1:30:33 Stunden). „Fahrtechnisch hat es eigentlich ganz gut geklappt, aber der Druck hat gefehlt. Ich wollte aber auf alle Fälle das Rennen zu Ende bringen“, kommentierte Eiberweiser ihr Rennen.

Alexandra Engen, die seit dieser Saison für das Freiburger Rothaus-Cube-Team fährt, fuhr ein taktisch souveränes Rennen und wurde auch nicht unruhig, als die Britin Annie Last bereits 45 Sekunden Vorsprung heraus gefahren hatte. „Ich wollte die technischen Passagen immer mit Flow fahren. Da habe ich viel Zeit heraus geholt“, erklärte Engen im Ziel.

In der vorletzten Runde schloss sie die Lücke und im ersten technischen Abschnitt der Schlussrunde setzte sie sich ab. Last hatte im Ziel 43 Sekunden Rückstand. Bronze ging an die Polin Paula Gorycka, die auf der letzten Runde die Favoritin Tanja Zakelj noch abfing und mit 3:04 Minuten Rückstand Dritte wurde.

(Quelle: )

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