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27.02.2010 | 19:57 h

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Cross-Country

 

Sunshine-Cup: Langvad und Kulhavy holen Etappensiege

Beim Afxentia Etappen-Rennens auf Zypern war erneut Jaroslav Kulhavy (Cze) der Stärkste. Er schlug im Point-to-Point-Rennen Emil Lindgren (Swe) und Jan Skarnitzl (Cze). Bei den Damen holte sich Annika Langvad (Den) den Tagessieg vor Elisabeth Brandau (Ger) und Alexandra Engen (Swe).

Afxentia Etappen-Rennen durch das Macheras-Gebirge: Beeindruckende Landschaft und eine beeindruckende Vorstellung von Jaroslav Kulhavy (in Gelb).
© Armin M. Küstenbrück

Jaroslav Kulhavy war am Samstag eindeutig der Stärkste.
© Armin M. Küstenbrück

Die Phase als Kulhavy das Kommando übernahm. Lindgren versucht zu folgen, Platt wird Mühe bekommen.
© Armin M. Küstenbrück

Auch der einsetzende Regen konnte dem WM-Neunten Kulhavy nichts anhaben.
© Armin M. Küstenbrück

In der Anfangsphase war auch Stefan Sahm noch gut dabei, hier neben Emil Lindgren.
© Armin M. Küstenbrück

SRM-Stevens-Neuzugang Nicola Rohrbach machte Anfangs viel Druc und lag auf Rang sechs, ehe er sich einen Defekt holte.
© Armin M. Küstenbrück

Ein Auf und Ab. Rohrbach, Litscher, Schotman, Sahm, Platt, Lindgren und dahiner Kulhavy.
© Michal Cerveny

Damen-Start: Rechts in Gelb, Haibikerin Elisabeth Brandau, in der Mitte Janka Stevkova und links Vanessa Mosch.
© Armin M. Küstenbrück

Die Britin Sue Clarke stürzt sich in den letzten langen Downhill in Richtung Ziel.
© Armin M. Küstenbrück

Annika Langvad und Jaroslav Kulhavy im Afxentia-Leaderjersey. Auch Langvad demonstrierte eine tolle Verfassung.
© Armin M. Küstenbrück

In der ersten Hälfte des Rennens im Macheras-Gebirge entwickelte sich eine harte Auseinandersetzung. Zuerst waren es Nicola Rohrbach (Swi/SRM-Stevens) und Karl Platt (Bulls), die für Tempo sorgten. Aber als dann Jaroslav Kulhavy (Rubena Birell Specialized) das Zepter übernahm, klärten sich die Dinge sehr schnell.Emil Lindgren (Rabobank-Giant) versuchte noch dem Tschechen zu folgen, doch letztlich war das für ihn an diesem Tag nicht möglich.

“Er war am Berg zu stark für mich”, bekannte Lindgren, nachdem er 43 Sekunden hinter Kulhavy die Ziellinie überqert hatte.  Der Tscheche ließ sich auch vom gegen Ende einsetzenden Regen nicht beeindrucken. In der Verfolgung von seines Landsmannes konnte Jan Skarnitzl (Dimp-Giant) das Tempo von Lindgren nicht halten. Er erreichte das Ziel als Dritter mit einem Rückstand von 1:15 auf Lindgren. So war das Ergebnis dasselbe wie beim Zeitfahren und so ist es auch in der Gesamtwertung.

Karl Platt wollte ans Limit gehen

Marathon-Weltmeister Roel Paulissen (Bel/Cannondale) lag in der ersten Hälfte des Rennens in der Führungsgruppe, hatte dann aber zunehmend Probleme mit seinem Rücken. Er kämpfte gegen Jiri Friedl (Cze/Merida) erfolgreich um den vierten Platz, konnte Friedl in der Gesamtwertung nicht von dieser Position verdrängen.

Erwähnenswert ist auch der sechste Platz von Asien-Meister Kohei Yamamoto (Jpn), der seine bisher beste Leistung ablieferte und sich sehr über sein Ergebnis freute. “Ich hatte sehr gute Beine und ich genieße die Zeit hier auf Zypern. Für Radsportler herrschen hier sehr gute Bedingungen”, sagte er.

Karl Platt, der am Anfang eine so gute Rolle spielte, erlebte im langen Singletrail-Uphill eine Schwächephase und musste Paulissen ziehen lassen. Er fiel zurück bis zu seinem Teamkameraden Stefan Sahm (Ger) und fuhr gemeinsam mit ihm das Rennen zu Ende. Rang 13 (Sahm) und 14 (Platt) mit 5:50 Minuten Rückstand wurden notiert.

“Ich wollte es heute einfach probieren. Das Ergebnis ist mir eigentlich egal, es war wichtig mal ans Limit zu gehen”, so Platt, während Sahm mit sich selbst auch zufrieden war. “Seit drei Jahren war ich im Point-to-Point nicht mehr so stark”, erklärte Sahm, der aber wie Platt gegen ihren Teamkollegen Thomas Dietsch (Fra), der Neunter wurde, das Nachsehen hatte. 

Vor dem abschließenden Cross-Country-Rennen am Sonntag führt Kulhavy mit 1:05 Minuten Vorsprung auf Lindgren und 2:31 auf Skarnitzl. Das verspricht ein spannendes Rennen um die Gesamtwertung.

 

Jaroslav Kulhavy: Diese Art von Rennen mag ich eigentlich nicht so sehr aber ich habe mich gut gefühlt und freue mich. Der Sieg ist sehr wichtig für mich. Mein Training nach der Querfeldeinsaison war ohne Probleme und mir geht es sehr gut.

(Quelle: )

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