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03.09.2010 | 19:09 h |
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Redaktion: Erhard Goller |
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Cross-Country |
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Julian Schelb holt Bronze im WM-Juniorenrennen |
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Deutschland kann bereits die dritte Medaille feiern: Silber im Team, Bronze bei den Juniorinnen und nun auch bei den Junioren – Julian Schelb ist Dritter hinter (1.) Michiel Van der Heijden (NED) und (2.) Julien Trarieux (FRA). |
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„Meine Taktik ging auf, ich bin super happy“, zeigte sich Julian Schelb vollkommen zufrieden mit der Bronzemedaille, auch wenn zeitweise Silber möglich erschien. Nachdem van der Heijden die Flucht ergriffen hatte, blieb eine vierköpfige Verfolgergruppe mit Europameister Roger Walder, Trarieux und dem Italiener Maximilian Vieider zurück. In der dritten von fünf Runden machte Schelb an der Spitze dieses Quartetts einen Fehler, so dass Trarieux entwischen konnte. Vieider setzte sich an die dritte Position und Walder, der schon vorher Mühe hatte, konnte nicht folgen. „Ich hätte ihm folgen können, aber ich wollte meinen Rhythmus weiter fahren weil ich sonst wie so oft vielleicht überzogen hätte. Ich wäre auch mit einem Platz in den Top fünf zufrieden gewesen“, erklärte Schelb die Situation. Die 15 Sekunden Rückstand auf Vieider konnte Schelb aber in der vorletzten Runde egalisieren und auch dann blieb er ruhig. „Ich habe gesehen, dass er am Berg langsamer ist als ich und habe abgewartet“, so Schelb. Als es in den vorletzten Anstieg des 4,6 Kilometer langen Kurs ging, da setzte er sich fast mühelos vom Südtiroler ab und sicherte sich mit 2:14 Minuten Rückstand auf van der Heijden (1:33:54) die Bronzemedaille. Trarieux hatte als Zweiter 1:48 Minuten Differenz. „Jetzt komme ich mit zwei Medaillen nach Hause, das hätte ich ja nie gedacht“, jubelte der Schwarzwälder. Für Sascha Bleher lief das Rennen nicht optimal. Der Bad Uracher erwischte einen schlechten Start. Seine Aufholjagd, die ihn von Rang 40 auf 15 nach vorne brachte kostete ihn wohl zu viel Kraft. In der letzten Runde verlor er noch fünf Positionen und wurde mit 6:41 Minuten Rückstand 20. Lukas Kuch wurde 29. (+8:19), nachdem ihn zu Beginn ein Franzose vom Rad gefahren hatte und der Kirchheimer dadurch den Rhythmus verlor. Wenzel Böhm-Gräber aus Wiesbaden gab entkräftet auf. Er war mit einer Erkältung ins Rennen gegangen und Christian Pfäffle (Neuffen) musste einen Kettenriss und einen Hinterrad-Defekt verkraften. Er belegte Rang 50 (+13:43) |
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(Quelle: ---) |
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