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18.05.2009 | 20:30 h

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Heiko Halbauer

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Cross-Country

 

Heubach: Kurschat besiegt Absalon in furiosem Finale

An seinem 34. Geburtstag machte sich Wolfram Kurschat ein eigenes Geschenk: In einem furiosen Finale besiegt er seinen im Weltcup stärksten Konkurrenten und holt sich den Sieg beim Bundesliga-Rennen von Heubach.

Wolfram Kurschat in Heubach
© Armin Küstenbrück

Kurschat vor Absalon
© Susanne Stangl

Peraud im Anstieg
© Susanne Stangl

Der Bundesliga-Führende Thomas Litscher jagt Rene Tann
© Susanne Stangl

Absalon und Kurschat im Anstieg
© Susanne Stangl

Julien Absalon
© Susanne Stangl

Roel Paulissen
© Susanne Stangl

Videobericht zum Rennen gibt es - HIER -

Das Rennen der Herren über acht mal 4,3 Kilometer nahm in der siebten von acht Runden eine überraschende Wendung. Zumindest, wenn man sich die Zielpassagen anschaute. Da lag nach jeder Runde Julien Absalon klar in Führung. Der Franzose brachte aus der vierten Schleife 50 Sekunden Differenz mit und es rechnete jeder mit dem Sieg des vierfachen Weltmeisters. Doch in Wahrheit konnte Wolfram Kurschat im langen Anstieg hinauf zum höchsten jedes Punkt der Strecke den Franzosen jedes Mal einholen. „Zweite Runde, dritte Runde, vierte Runde, fünfte Runde ... Dann dachte ich, jetzt kommt er nicht mehr. Aber er kam wieder. Das war unglaublich“, erzählte Absalon von der „anderen“ Seite des Rennens.

Showdown in der siebten Runde

Jean-Christophe Péraud (Fra), richtete sich auf dem dritten Platz ein („Sie waren zu stark für mich“) und so geriet die siebte Runde zum Showdown zwischen dem Weltcup-Führenden Absalon und dem Weltcup-Zweiten Wolfram Kurschat. „Als ich in der Mitte des Anstiegs an ihm vorbei gegangen bin, da hatte er schon einen starren Blick“, schilderte Kurschat die Entscheidung. Er nahm diesmal genügend Vorsprung mit aus dem langen Downhill und Absalon war zu kaputt, um Kurschat an dessen 34. Geburtstag noch etwas entgegen zu setzen. „Das ist vielleicht das härteste Rennen, das es gibt“, meinte Absalon mit dem Blick auf seine Pulsuhr, die mehr als 1600 Höhenmeter anzeigte. „Es war so hart. Der Boden war so klebrig, da hat man vielleicht ein Drittel mehr Kraft gebraucht als sonst“, bestätigte auch Kurschat, der sich mit brennenden Armen den letzten Downhill hinunter zitterte. „Oben am höchsten Punkt haben sie mir jede Runde Happy Birthday gesungen“, erzählte er noch schmunzelnd und verbuchte seinen zweiten Heubach-Sieg nach 2003.

Milatz auf Platz 4

Moritz Milatz war auf Rang vier zweitbester Deutscher im hochkarätig besetzten Rennen der „Hors-Class-Kategorie“. „Ich habe versucht ein Tempo zu finden und nicht zu überziehen. Das ist mir gelungen“, sagte der Deutsche Vizemeister, der sich „nicht komplett kaputt“ fühlte und mit seinem Ergebnis zufrieden war. Milatz hatte 3:24 Minuten Rückstand auf Kurschat (1:59:39 Stunden), der letztlich mit 1:59 Minuten Vorsprung auf Absalon und 2:55 Minuten vor Péraud gewann. Der Schweizer Thomas Litscher verteidigte mit Platz zehn die Führung in der Gesamtwertung. Er führt mit 118 Zählern vor Moritz Milatz (106) und Fabian Giger (Schweiz, 99).

(Quelle: Erhard Goller)

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