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18.07.10 | 14:37 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: Erhard Goller |
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Cross-Country |
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DM XCO 2010 U23: Euteneuers Antritt bringt den Sieg |
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Felix Euteneuer konnte das hoch spannende Rennen in der U23-Kategorie für sich entscheiden. Der Freiburger setzte sich in der letzten Runde gegen Markus Schulte-Lünzum durch. |
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Euteneuer überquerte die Ziellinie mit nur fünf Sekunden Vorsprung auf den erst 19-Jährigen aus Haltern. Mit 58 Sekunden Differenz kam der Mosbacher Marcel Fleschhut als Dritter ins Ziel. Ab der zweiten von sieben Runden setzte sich eine fünfköpfige Spitzengruppe permanent gegenseitig unter Druck. Markus Bauer (Lohr) war in der vierten Runde der erste, der den Anschluss verlor. Eine Runde später verlor Matthias Leisling den Kontakt. Der Burghausener fand zwar in der fünften Runde noch einmal kurz den Anschluss, doch dann war es auch um ihn geschehen. Marcel Fleschhut, der ab der zweiten Runde Luft aus seiner Federgabel verlor, konnte das Handicap irgendwann nicht mehr kompensieren. Schulte-Lünzum und Felix Euteneuer holten einen Vorsprung heraus, während Fleschhut gegen Ende sogar Mühe hatte, noch seine Bronzemedaille zu sichern. Das Spitzenduo ging gemeinsam in die letzte Runde. Dort, etwa 1,5 Kilometer vor dem Ziel, nutzte Felix Euteneuer den letzten Anstieg für die entscheidende Attacke. »Ich wusste, jetzt oder nie, und habe alles in die Pedale geworfen«, beschrieb Euteneuer die Situation, die ihm seinen ersten Deutschen Meistertitel brachte. »Der Antritt von Felix war so gewaltig, da konnte ich nicht mit. Aber es war noch auf der Abfahrt voll der Fight«, schilderte Schulte-Lünzum die letzten Minuten des Rennens. Der Juniorenmeister des vergangenen Jahres war mit Rang zwei aber nicht unglücklich. Euteneuer, der 2008 schon U23-Vizemeister gewesen war und damals knapp geschlagen wurde, sprach davon, dass er »von Anfang an gelitten« habe. »Ich hätte nicht gedacht, dass ich das schaffen könnte. Ich habe versucht mir das Rennen einzuteilen, und als immer mehr Leute abgeplatz sind, hat mich das immer mehr motiviert.« Ein Pechvogel des Rennens war Marcel Fleschhut. »Ich hatte echt gut Druck in den Beinen. Dritter ist auch okay, aber es hätte heute auch für den Titel reichen können«, meinte der Badener. Matthias Leisling war mit seinem vierten Rang (+1:18) zufrieden, obwohl er Fleschhut noch einmal auf zehn Sekunden nahe gekommen war. »Damit konnte ich nicht rechnen. Top-Ten war mein Ziel. Ich hatte mit den Attacken immer meine Probleme«, sagte Leisling. Titelverteidiger Manfred Reis wurde Fünfter ( +1:22). Er verspielte alle Chancen auf eine Medaille schon in der ersten Runde. »Ich konnte am Anfang nicht mitgehen, wurde im Gerangel eingeklemmt und habe viel Zeit verloren. Aber ich kann zufrieden sein nach meinem schlechten Frühjahr«, sagte Reis, der ab der zweiten Runde praktisch gleich schnell unterwegs war wie die Spitzengruppe. |
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(Quelle: ) |
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