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21.07.2010 | 16:39 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: kg |
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Cross-Country |
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DM XCO 2010 Elite: Husarenritt von Moritz Milatz |
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+++ Update: Fotos +++ Mit einem nie gefährdeten Start-Ziel-Sieg eroberte Multivan-Merida-Racer sein zweites DM-Gold vor Teamgefährte Jochen Käß. Dritter wurde Torsten Marx vom Team DS-Rennsport. |
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Schon sehr früh fiel im Herren-Rennen die Entscheidung. Die beiden Top-Favoriten Moritz Milatz und Manuel Fumic gingen gleich in Führung. Jochen Käß erwischte keinen besonders guten Start. Problematischer war für Käß jedoch, dass er sich bereits in der ersten Runde bei einem Sprung einen Vorderrad-Defekt einhandelte. Durch den Radwechsel verlor Käß eine gute Minute und musste eine Aufholjagd beginnen. Ende der zweiten Runde wurde Manuel Fumic plötzlich langsamer. »Mani hat am Anfang ziemlich viel Dampf gemacht, aber dann stand er an einem Anstieg fast. Ich bin vorbei und es war schnell ein Abstand da«, schilderte Moritz Milatz den Beginn seiner Solofahrt, die ihm nach 1:51:55 Stunden mit 2:17 Minuten Vorsprung seinen zweiten Deutschen Meistertitel nach 2006 einbrachte. »Ich habe mich super gefühlt. Die Meisterschaft ist ein weiterer Höhepunkt in meiner Karriere. Das versöhnt mich mit der ersten Saisonhälfte, wo es bei mir nach einem Sturz nicht so gut lief«, sagte Milatz nach den 36,8 Kilometern. In der vierten von acht Runden wurde Manuel Fumic von Torsten Marx und Jochen Käß passiert. Danach gab der Kirchheimer auf. »Ich hatte keine Kraft mehr. Ich habe schon im Training gemerkt, dass ich noch Ruhe brauche. Ich wollte meine Form für den Weltcup nächsten Sonntag nicht gefährden«, erklärte Fumic zu seinem Ausstieg. Marx und Käß blieben bis in die letzte Runde hinein zusammen. Käß überließ dem Hechinger die Führungsarbeit. Einmal versuchte Käß anzugreifen, doch Marx blieb dran. Danach verschleppte Käß das Tempo, so dass sich Marx genötigt sah, selber wieder für Tempo zu sorgen. »Ich wollte nicht, dass die Konkurrenz noch einmal herankommt, weil ich unbedingt die Medaille wollte«, erklärte Marx. Seinem Angriff in der letzten Runde konnte Käß folgen. »Er hat dann drübergezogen, und es war gelaufen«, so Marx, der die Bronzemedaille als seinen bisher größten Erfolg bezeichnete. »Ich wollte es heute spannend machen«, lachte Jochen Käß. Der Bietenhausener war nicht unglücklich über seine Silbermedaille, bedauerte aber, dass er nicht um den Titel hatte mitfahren können: »Die Aufholjagd hat natürlich viele Körner gekostet.« Käß kam mit 2:17 Minuten Rückstand ins Ziel, 22 Sekunden vor Marx. |
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(Quelle: Erhard Goller – live aus Bad Salzdetfurth) |
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