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18.04.2010 | 15:55 h |
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Redaktion: kg |
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Cross-Country |
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Bundesliga #1: Ralph Näf gewinnt den Nerven-Thriller |
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Es war ein an Abwechslung und Spannung kaum zu überbietendes Rennen, das zum Schluss ein regelrechter Thriller wurde: Ralph Näf hatte die stärksten Nerven und wiederholte beim 24. Internationalen MTB-Frühjahrsklassiker in Münsingen seinen Vorjahressieg. |
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Näf distanzierte den Spanier Inaki Lejaretta und Olympiasieger Julien Absalon aus Frankreich nur um wenige Sekund Dramatisches RennenSo dramatisch war ein Bundesliga-Rennen in Münsingen noch nie. Zu Beginn der letzten von acht Fünf-Kilometer-Runden bildeten noch fünf Fahrer die Spitzengruppe, die für eine elektrisierendes Finale sorgten. Als es den steilen Startberg hinaufging, da schienen José Hermida und Ralph Näf bereits geschlagen, war doch eine zwanzig Meter große Lücke zu Julien Absalaon, Inaki Lejaretta und Moritz Milatz aus Freiburg entstanden. Doch die beiden Multivan-Merida-Biker kamen noch einmal zurück und eröffneten ein großartiges Finale. »Ich habe versucht, mich an einer Stelle abzusetzen, aber das ist mir nicht gelungen. Dann haben wir uns noch ein paar Mal gegenseitig überholt, aber ich wusste, wo ich vorne sein muss«, schilderte Ralph Näf die Schlussphase. -------------------------------------------------------------
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Taktischer Sieg von NäfAls es in den Bikepark ging, da leuchtete sein grün-blaues Trikot an erster Stelle auf, und er ließ sich seinen zweiten Sieg in Münsingen nicht mehr nehmen. »Das hat nur noch der Kopf entschieden«, bekannte der völlig erschöpfte Eidgenosse. Er lag früh in Führung, ließ dann aber Lejaretta aufschließen. Allerdings, so Näf, habe er registriert, dass der Spanier stärker gewesen sei als er. »Ich habe ihn ein wenig führen lassen, damit er müde wird«, gab er Einblick in seine Strategie. Als dann allerdings Absalon aus der Verfolgergruppe heraus attackierte und binnen einer halben Runde den Rückstand von 30 Sekunden schloss und Milatz mit Hermida kurze Zeit später auch wieder aufschließen konnte, da begann in der siebten Runde das Spiel von vorne.
Absalon sehr zufrieden»Es macht einfach Spaß vor so einem tollen Publikum zu fahren. In der ganzen Schweiz gibt es keine Leute, die einen so frenetisch anfeuern«, zollte Näf den vielen tausend Zuschauern Tribut. Julien Absalon hätte zwar gerne gewonnen, zog aber auch zufrieden von dannen, weil er das Rennen als »sehr gutes Training« für den Weltcup-Auftakt am kommenden Wochenende ansah. »Es ist schwer, hier einen Unterschied zu machen, aber für die Zuschauer ist es natürlich schön, wenn alles so eng ist«, meinte der Doppel-Olympiasieger, der nach 38,2 Kilometern nur zwei Sekunden hinter Sieger Näf 1:40:52 Stunden als Dritter ins Ziel kam. |
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(Quelle: Erhard Goller – live aus Münsingen) |
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