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22.02.2009 | 12:13 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: mjh |
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Andere |
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Andi Strobel bei der EM Skibergsteigen 2009 in Tambre |
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Andi Strobel befindet sich mit der Nationalmannschaft bei der Europameisterschaft im Skibergsteigen im italienischen Tambre. |
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Nun sind unsere Planungen für morgen etwas ins Stocken geraten. Leider hat uns nach dem Rennen eine sehr traurige und, uns alle zu tiefst erschütternde Nachricht erreicht: Michi Pfanzelt, einer unserer Junioren, der aus gesundheitlichen Gründen nicht mit zur EM mitgekommen ist, kam zu Hause in den bayrischen Alpen bei einem Lawinenunglück ums Leben. Eine tragische Tatsache, die noch keiner von uns so recht wahr haben will, geschweige denn verarbeiten kann.“ Sonntag, 22.02.09Team, ca. 2500 Hm , 4 Anstiege mit zwei Tragepassagen, Skating zum Ziel Ergebnis: 13. Lex / Strobel 24. Echtler / Schuster Andis Tagebuch:„Schon wieder schinden bis die Haxn brennen? Klar was denn sonst. Heute also dann das dritte Rennen in drei Tagen. Ich seh das mal als ideale Vorbereitung für die Bikesaison, in der wir das dann bis zu achtmal hintereinander täglich durchstehen müssen. Das ich dann aber heute so leiden werde konnte ich mir beim Frühstück noch nicht vorstellen. Toni Steurer gönnte sich heute einen Ruhetag, um dann am Dienstag fürs Einzel topfit zu sein, also mussten wir unsere Teamkonstellation etwas ändern. Ich mit Konrad und Martl mit unserem U 23er Alex, für den das heute, wegen der langen Distanz, auch eine harte Nuss werden sollte. Das heutige Rennen wäre eigentlich eine absolut geniale Skitour, vorausgesetzt man würde diese Strecke in einem vernünftigen Tempo und bei etwas besseren Schneebedingungen zurücklegen. Aber wenn man zwecks den Championships da ist, dann is halt a mal nix mit gemütlich und wenn man dann auch noch mit dem Konrad geht, dann scho glei gar nimmer. Am ersten Anstieg konnten wir es gar nicht so recht glauben, dass wir doch tatsächlich in die schier unbezwingbare Phalanx der Spanier, Franzosen, Italiener und Schweizer rein mogeln konnten. Wir waren oben sogar an 11. Position vor den Franzosen, Spaniern und ganz knapp hinter den Schweizern. Wenn man dann auch noch zu einem 800m-Lauf auf einem schmalen Schneegrat mit den Skiern am Buckel genötigt wird, dann stellt sich am Ende doch raus, dass a Radlfahrer einfach nicht so ein perfekter Alpinist ist. Ruckzuck hatten wir da oben schon einige Plätze eingebüßt und auf den Abfahrten war ich auch nicht gerade ein Blitz, da ich bereits ziemlich angenockt war. In den nächsten Anstiegen haben wir uns trotzdem wieder rankämpfen können und sogar die zweite Tragepassage, die nur mit Steigeisen begangen werden durfte, hab ich noch überlebt. |
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(Quelle: ) |
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