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20.02.2010 | 06:58 h

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Redaktion:

Karl Groß

 
 
 

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Patagonian Expedition Race: Briten mit Rekordsieg

Nach fast 600 Kilometern in sechseinhalb Tagen stand das britische Team als Sieger fest. Es war die erste erfolgreiche Titelverteidigung des Wenger Patagonian Expedition Race.

Die siegreichen Briten
© Veranstalter

 

Fünf Teams hatten zuvor schon kapituliert vor den Herausforderungen dieses Extremrennens. Das britische Team Helly Hansen-Prunesco aber holte sich zum zwieten Mal hintereinander den Sieg, als es nach sechseinhalb Tagen die Ziellinie am Beagle Channel überquerte. Die Crew hatte ein Non-Stop-Race durch die Wildnis Patagoniens in Chile hinter sich.

Die vier Briten mussten unter anderem einen reißenden, Eisschollen mit sich führenden Fluss durchschwimmen, um auf Zielkurs zu bleiben. 600 Kilometer Trekking, Kayak fahren und Biken durch schwierigstes Terrain legten sie zurück. Mit genau der gleichen Besetzung wie letztes Jahr ließen sie 14 internationalen Teams das Nachsehen.

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»Die Route war schwer, aber auch spektakulär. Wir kamen durch absolut atemberaubende Gegenden. Trotz Rennstress blieben wir manchmal stehen, um die Landschaft auf uns wirken zu lassen. Starker Wind, wechselhaftes Wetter, stürmische See, riesige Berge: alles ist extrem hier, aber auch wunderschön.«

Während letztes Jahr nur 30 Prozent der Teams durchkamen, zeigte sich das unberechenbare Klima dieses Jahr von seiner gutmütigen Seite, so dass die Teams die erste Rennhälfte recht schnell durchziehen konnten.

Helly Hansen-Prunesco setzte sich entscheidend vom Kanada-Team Untamed New England und den Spaniern von Air Europa Bimont ab, als es auf die 178 Kilometer lange Mountainbike-Strecke ging. Nachdem die Briten zum Mount King Scott hinaufgewandert waren, kamen sie mit einem halben Tag Vorsprung vor den Spaniern ins Ziel.

Für manche Teams war das Rennen zu hart. Zuerst gaben die Briten von »Fast and Light« nach der Hälfte der Distanz auf, nachdem ein Teilnehmer sich den Magen verdorben hatte. Die zwei Gastgeber-Teams aus Chile waren die nächsten, sie überschritten Zeitlimits. Die Brasilianer »Tierra Mundo Lontra« und die Amerikaner vom Team »Eddie Bauer« mussten wegen Erschöpfung die Segel streichen.

(Quelle: PM)

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