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04.08.2010 | 14:39 h |
Keine Anmerkungen | ||
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Redaktion: kg |
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Kollegin Sonja Tajsich gewinnt den Ironman Regensburg |
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Wir gratulieren herzlichst: Sonja Tajsich, Kollegin beim Magazin »active woman« in unserem Hause, hat am Sonntag die Premiere des Ironman Regensburg gewonnen. |
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Ein Ironman ist immer ein großes Ereignis. Der erste Ironman an einem neuen Austragungsort macht das Ganze noch spannender. Und wenn obendrein eine Lokalmatadorin die Topfavoritin ist, werden dadurch Emotionen der besonderen Art geweckt. Sonja Tajsich gehört zu den besten Ironman-Athletinnen der Welt und startete als Topfavoritin bei ihrem Heimrennen in Regensburg. Sie siegte letztlich absolut souverän in einer Zeit von 9:09 Stunden mit mehr als 20 Minuten Vorsprung auf die Zweitplatzierte. Schon auf der Strecke wurde Sonja von wahren Anfeuerungsstürmen begleitet und beim Lauf-Marathon durch die Altstadtgassen sprichwörtlich vom Applaus getragen. Beim Zieleinlauf gehörten ihr alle Sympathien, als sie freudestrahlend, nach allen Seiten winkend und sichtlich emotional sehr bewegt an den jubelnden Menschen vorbei Richtung Ziellinie lief.
Ironman-Siegerin Sonja Tajsich im InterviewSonja, als Topfavoritin bei einem Heimrennen zu starten ist etwas wovon viele Triathleten nur träumen können. Wie war das Ganze, emotional gesehen, für dich? Tajsich: Viele haben mich gefragt, wie ich mit dem Druck umgehe. Persönlich habe ich keinen sonderlichen Druck gespürt und mich einfach nur riesig auf das Rennen gefreut. Der Nervositätsfaktor hat sich ebenfalls im Bereich eines »normalen Rennens« abgespielt. Das Schwimmen ist bekannterweise deine schwächere Disziplin. In Regensburg hast du dabei eine neue persönliche Bestzeit erreicht. War das nur der Heimfaktor oder hat sich hier generell etwas geändert? Tajsich: Ich hoffe natürlich, dass es nicht nur der Heimfaktor war. Anfangs lief das Schwimmen gar nicht so gut. Die Altersklassenathleten standen diesmal ungewöhnlich nah an den Profis, und so kam es, dass beim Start einige auf und über mich gesprungen sind. Dadurch habe ich mir zu Beginn gleich eine blutige Lippe und eine sehr schmerzhafte Stauchung des kleinen Fingers zugezogen, die kurzfristig Zweifel aufkommen ließ, ob ich überhaupt zu Ende schwimmen könne. Nach ein paar hundert Metern habe ich dann aber doch einen guten Rhythmus gefunden. Ich hatte das Glück vor ungefähr drei Monaten Uwe Wiegand, den bekannten Schwimmtrainer, kennen zu lernen. Er hat sich mit großer Leidenschaft und Motivation meiner angenommen, und man konnte spüren, wie ich mich langsam verbessere. Die Zusammenarbeit mit meinem Cheftrainer Ralf Ebli hat sich hier hervorragend eingespielt, und ich denke, wir sind jetzt auch beim Schwimmen auf einem sehr guten Weg. Ich glaube, mich unter diesen Voraussetzungen auch beim Schwimmen noch weiter verbessern zu können. Eine 4:59 Stunden Radzeit spricht für sich. Wie war die Strecke? Tajsich: Die Strecke ist sehr schön. |
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(Quelle: »active woman« • Rennrad-Radsport) |
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BMC Development Team
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