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14.04.2009 | 17:30 h |
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Redaktion: Florian Storch |
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Bikes |
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Merida: Weltcupsieg mit neuem Hardtail »O.Nine« |
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José Hermida hat auf seiner Siegfahrt beim Weltcupauftakt in Pietermaritzburg (Südafrika) das neu entwickelte Hardtail »O.Nine« eingesetzt und es bei seinem ersten Einsatz in einem Weltcuprennen gleich zum Sieg geführt. |
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Mit dem XC- und Marathon-Fullsuspensionbike »Ninety-Six« hat der taiwanische Fahrradriese Merida letztes Jahr für Aufsehen gesorgt. Für 2010 legt man nach – mit dem »0.Nine« Race-Hardtail. Das Carbon-Bike ist durch eine neue Bauart nochmals deutlich leichter als die Vorgängermodelle geworden und gehört klar zu den technologisch fortschrittlichsten Rädern im Rennzirkus. Das O.Nine folgt dem 96 konzeptionell auf dem Fuße – auch hier waren minimales Gewicht bei maximaler Steifigkeit und eloquenter Vortrieb die Primärziele der Entwicklungsabteilung. Die Besonderheit des Kohlefaser-Chassis: trotz traumhaften 930 Gramm Rahmengewicht in Serienversion ist der Rahmen nicht mit einer Gewichtsbeschränkung belegt. Stattdessen gewährleistet Merida eine Fünfjahresgarantie für den Rennrahmen. Die ersten eigenen Gewichtsprognosen von unter 900 Gramm konnte Merida nicht halten. Letztlich wollte man das aber auch nicht: »Unter diesen Rahmenbedingungen sind wir an der Grenze des technisch Machbaren angelangt«, so Merida-Chefentwickler Jürgen Falke. Gegenüber dem Vorgänger des O.Nine, dem 2009er FLX-Team-Hardtail soll die wichtige Tretlagersteifigkeit beim O.Nine um 30 Prozent gesteigert worden sein. Den Rahmen wird es in einer Version für Standard-Tretlager nach Shimanos Hollowtech-II-Prinzip sowie in einer Variante für den sich stärker verbreitenden BB30-Oversize-Standard geben. Das Minimalgewicht des O.Nine rührt nur sehr begrenzt von den qualitativ natürlich sehr hochstehenden Kohlefasern her – möglich wurde es letztlich durch aufwändige, teilweise neuartige Carbon-Verarbeitungstechniken und intensive Forschung mittels computergesteuertem Data-Recording. Die wissenschaftlich fundierten Untersuchungen über die Belastungen, die durch Antriebs- und Bremseinflüsse insbesondere auf den Rahmenhinterbau wirken, trugen den weiteren erheblichen Teil zur Konstruktion des Kohle-Chassis bei. Das Multivan-Merida-Team bestreitet schon die ersten Weltcup-Rennen der Saison 2009 auf der Novität und hat nun auch schon die Besätigung für die hohe Qualität des Produkts. |
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(Quelle: ) |
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