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10.08.2010 | 14:48 h |
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Redaktion: mm |
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Bikes |
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Lapierre: Mit der Pendbox auf die DH-Strecke |
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Lapierres neuer Downhiller setzt auf ein beweglich gelagertes Tretlagergehäuse, die sogenannte »Pendbox«. Sie soll Antrieb und Federung entkoppeln, erste Rennerfolge gibt es bereits. |
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Mitte Juni konnte Sam Blenkinsop beim Downhill-Weltcup in Leogang den fünften Platz erringen, am Wochenende wurde Sam Flockhart im norwegischen Hafjell Junioren-Europameister. Bei der Vorstellung der Lapierre-Neuheiten für 2011 hatte das DH bereits einen prominenten Platz eingenommen. Zwei Jahre nahm seine Entwicklung in Anspruch, maßgeblich beteiligt war Nicolas Vouilloz. Herzstück PendboxHerzstück des neuen DHs ist das beweglich gelagerte Tretlagergehäuse, von den Franzosen »Pendbox« getauft. Es soll Antrieb und Federung komplett voneinander trennen, die Ingenieure konnten Antriebseinflüsse so gut wie eliminieren, beziehungsweise sogar im Positiven nutzen. Im Prinzip setzt das System auf eine Eingelenkskinematik. Dabei ist das Tretlagergehäuse beweglich am Hauptrahmen befestigt und mit der Hinterbauschwinge verbunden. Der Drehpunkt der Schwinge ist so platziert, dass der Pedalrückschlag minimiert wird. Das Tretlagergehäuse hält durch seine Bewegung die Kette auf Spannung und verhindert Energieverluste und sein Zusammenspiel mit der Schwinge zieht das ganze System immer wieder in die neutrale SAG-Position. Egal ob sich die Schwinge durch ein Hindernis nach oben oder durch eine Vertiefung nach unten bewegt – das Tretlagergehäuse wandert stets nach vorne. Sobald der Fahrer in die Pedale tritt bewegt sich das Tretlagergehäuse nach hinten und zieht den Hinterbau zurück in die neutrale Position. Erforderlich ist allerdings eine sorgfältige Abstimmung des zusammen mit Fox entwickelten Federbeins. Es bleibt zu vermuten, dass die »Pendbox« in den nächsten Jahren auch bei weiteren Lapierre-Fullys zum Einsatz kommen wird. Die DatenIn den Handel kommen zwei Komplettmodelle, das DH Team und das DH 720. Die Rahmen bieten 200 Millimeter Federweg und sie sind länger als der Vorgänger. Der Lenkwinkel kann in zwei Positionen eingestellt werden, die Züge sind innenverlegt, die Sattelklemme ist integriert. Mit 300 Gramm gibt Lapierre die Gewichtsersparnis gegenüber dem alten Downhiller an, möglich machen das unter anderem die Carbonschwinge und der Hauptrahmen aus neuem »Supreme 6«-Aluminium. Weitere NeuheitenKomplett neu im Programm der Franzosen ist das Rapt, ein Dirt- und Streetbike, von dem je zwei Stahl- und Aluminiummodelle in den Handel kommen.Die Stahlrahmen mit horizontalen Ausfallenden, die aus Aluminium mit verstellbaren Ausfallenden. Zwei Modelle kommen mit, zwei ohne Schaltung. |
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(Quelle: ) |
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