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14.02.2011 | 11:14 h

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Volker Ordowski beendet Karriere

Die Nachricht kam ein wenig überraschend, denn Volker Ordowski stand beim Mountainbike-Team Craft-Rocky Mountain eigentlich noch für ein drittes Jahr unter Vertrag. Doch der 37-Jährige nutzte die sich anbahnende Gelegenheit zu einem reibungslosen Übergang in eine nachsportliche Karriere.

Volker Ordowski bleibt der Kontakt zum Radsport erhalten

Hans Holczer, sein früherer Teamchef beim Straßenteam Gerolsteiner, eröffnet Ende März in Herrenberg einen so genannten „Concept Store“ des Bikeherstellers Specizalized. Geschäftsführer wird dessen Schwiegersohn Ronny Scholz, ein früherer Teamkollege und noch immer guter Freund von Ordowski.


„Ich werde im Store zuständig sein für Test und Events. Dadurch bleibt mir der Kontakt zum Radsport erhalten. Das ist ein idealer Übergang in eine andere berufliche Perspektive“, erklärt Ordowski. Nach 14 Profijahren sei es für ihn zunehmend schwierig gewesen, sich zu hartem Training zu quälen. Und das, so Ordowski, sei auch in der Marathon-Disziplin notwendig, um mithalten zu können. Zudem war die familiäre Situation mit der knapp dreijährigen Tochter Pauline und der berufstätigen Mutter Stefanie Thoma als Rennfahrer auch nicht einfach zu organisieren.

„Es war eine super Zeit auf dem Mountainbike und im Craft-Rocky Mountain Team. Es war eine Herausforderung und ich habe viel dazu gelernt. Vor allem in Technik am Bike und auf dem Bike. Das wird mir für meine künftige Tätigkeit auch sehr helfen, Mountainbike ist schließlich ein großer Markt“, sagt Ordowski, der zwölf Jahre als Straßenprofi in der Helfer-Rolle unterwegs war und danach für Rocky Mountain auf das MTB wechselte. Ganz große Erfolge konnte er dort zwar nicht feiern, aber 2010 hatte er sich in der Szene bereits gut akklimatisiert. „Ich wusste ungefähr wo ich stehe und wenn ich dementsprechende Leistung gebracht habe, dann war das Okay. Ein Highlight war sicher die Transalp-Challenge mit Carsten Bresser, auch weil wir uns super verstanden haben“, erklärt er.

Dirk Janz, Team Craft-Rocky Mountain, sagte: „Volker zu verlieren ist ein sportlicher und menschlicher Verlust, ihn im Team zu haben war echt klasse, jedoch verstehen wir seine Entscheidung und wünschen ihm alles Beste für die Zukunft.“ Im vergangenen Jahr hat der Wahl-Tübinger bereits den C-Trainer-Schein gemacht in der Absicht, auch noch die Ausbildung zum B-Trainer zu absolvieren. Der Vertrag mit dem Team Craft-Rocky Mountain wurde in gegenseitigem Einvernehmen aufgelöst.

(Quelle: BIKEACTION Fahrradhandelsgesellschaft)

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