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08.08.2011 | 14:55 h

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Mountainbike-EM in Dohnany (Slk): Licht und Schatten für die Flückiger-Brüder

Lukas verfehlte als 11. knapp die Top Ten; Mathias kam wenige Tag nach dem Ende des Höhentrainingslagers im Engadin nicht auf Touren und wurde lediglich 49.

Weder Lukas noch Mathias waren mit großen Erwartungen in die Slowakeit gereist. Diese Kontinentaltitelkämpfe passten im Hinblick auf die WM in Champéry (4. September) auch nicht in ihr Konzept. Denn nur drei Tage nach einem fast dreiwöchigen Höhentrainingslager und einer beschwerlichen Anreise vom Hoch- ins Tiefland kann man in der Regel nicht viel erwarten. „Wir kamen zudem auf der Anreise in einen Stau und waren rund 13 Stunden unterwegs, so dass wir erst am Abend nach 22 Uhr im Hotel ankamen“, sagt Lukas zur beschwerlichen Reise. Ihm hat dies aber offenbar nicht so viel ausgemacht. „Bis drei Runden vor Schluss bin ich um Rang 4 gefahren“, sagt der ältere der Flückiger-Brüder zum Rennen das über acht Runden und rund 40 km führte. „Es war aber sehr heiss und feucht, so dass ich nachher mein Tempo gefahren bin, um mich im Hinblick auf den Weltcup vom nächsten Sonntag in Nove Mesto nicht kaputt zu machen“, ergänzt Lukas, der für das nächste Rennen zuversichtlich ist.

„Das war ein kraftloses Rennen“, zog Mathias Flückiger zu seinem Einsatz eine doch eher negative Bilanz. Der U23-Weltmeister liess sich deswegen aber nicht verunsichern. „Ich bin sicher deswegen nicht am Boden zerstört, denn ich hatte schon am Samstag keine Kraft, nachdem ich mich im Vorfeld gut gefühlt hatte.“ Mathias setzte der Wechsel von der Höhe ins Flachland und vor allem die beschwerliche Reise mehr zu als seinem Bruder. „Ich musste dann halt einfach langsam fahren“, so Mathias, der anderthalb Runden vor Schluss wegen der 80-Prozent-Rückstandsregel (auf den Führenden) sogar aus dem Rennen genommen wurde. Für Mathias Flückiger wird jetzt wichtig sein, sich gut zu erholen, um dann in Nove Mesto seine wahres Leistungsvermögen abrufen zu können.

An der Spitze lieferten sich der tschechische Weltcup-Dominator Jaroslav Kulhavy, Julien Absalon (Fr) und Florian Vogel (Sz) einen Dreikampf, der in dieser Reihenfolge ausging.

 

weitere infos unter:

http://www.mathiasflueckiger.ch/

http://www.lukasflueckiger.ch/

(Quelle: )

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