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02.09.2011 | 08:49 h

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Michael Veit

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Moritz Milatz: Vorschau auf die WM in Champéry

Nun gilt es für den Deutschen Meister Moritz Milatz: Mit dem WM-Rennen der Herren am Samstagnachmittag 16:30 Uhr steht der Saisonhöhepunkt 2011 auf dem Programm.

Nun muss sich zeigen, ob der hohe Trainingsaufwand der letzten vier Wochen gelohnt hat und ob sich aus der körperlichen Schinderei ein messbares Ergebnis wird ableiten lassen. Ein dritter Rang in Schlagdistanz zu Olympiasieger Absalon am letzten Wochenende beim Racer Bikes Cup in Basel zeugt zumindest davon, dass die Formkurve so kurz vor dem wichtigsten Rennen der Saison im Zenit steht und Moritz Milatz sich im Vollbesitz seiner körperlichen Fitness befindet. Etwas gebremst werden die Erwartungen allerdings von einem kapitalen Sturz des Freiburgers, den er am Dienstag beim Training produzierte und sich dabei an der linken Schulter und der rechten Hüfte verletzte.Dank schneller ärztlicher und physiotherapeutischer Hilfe scheinen sich die erlittenen Blessuren aber in Grenzen zu halten.

 

Eine Medaille erwartet niemand - ein Top-Ten-Ergebnis Milatz schon

Sicher zählt der 29-Jährige objektiv gesehen, nicht zu den Kandidaten von denen gesprochen wird, wenn es um die Medaillen geht. Aber für eine positive Überraschung ist Moritz Milatz immer gut und ein Top-Ten-Ergebnis sein persönlich erklärtes Ziel. Zudem hat er noch eine Rechnung aus dem Vorjahr mit Champéry offen, wo er beim Worldcup in der dritten Runde mit Bauchkrämpfen hatte aufgeben müssen, obwohl er beim Racer Bikes Cup nur zwei Monate zuvor, noch Zweiter hinter Olympiasieger Julien Absalon (FRA) auf nahezu identischer Strecke geworden war. Zu den Favoriten auf den Weltmeistertitel darf man indes getrost den Überflieger der Saison, den Tschechen Jaroslav Kulhavy zählen, oder auch die mit Heimvorteil ausgestattete starke Schweizer Equipe um Nino Schurter und Florian Vogel, welcher im Vorjahr den Worldcup in Champéry vor Kulhavy gewonnen hatte. Und auch Olympiasieger Julien Absalon aus Frankreich liegt der steile, teils feuchte Waldkurs hoch überm Genfersee. Und ganz zum Schluss wäre da auch noch der Titelverteidiger und Moritz früherer Teamkollege José Antonio Hermida aus Spanien zu nennen, dem angesichts der Vorgenannten jedoch eher nur Außenseiterchancen eingeräumt werden dürfen.

 

Neue Gummimischung verspricht noch bessere Traktion

Das verspricht Reifensponsor Continental, der extra für die WM, den im BMC-Team so gerne gefahrenen 'Race King', mit einer noch weicheren Gummimischung ausgestattet hat. Damit wurde nach Moritz' gestern gemachter Erfahrung die Haftung für sein BMC-Fully 'Fourstroke' in den feuchten, mit Wurzel gespickten Waldabfahrten nochmals deutlich besser und die damit latent unberechenbare Sturzgefahr auf den feuchten Wurzeln um einiges gemildert. Allgemein genießt die Weltmeisterschaftsstrecke unter den Fahrerinnen und Fahrern angesichts ihrer technischen Herausforderungen höchsten Respekt: Nur einen Moment des Konzentrationsverlusts kann bei diesen fahrtechnisch hohen Ansprüchen schon das sichere Aus bedeuten.

(Quelle: www.moritz-milatz.de)

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